FC Unterföhring vor schwierigem Auswärtsspiel in Buchbach

Seethaler: "Wollen defensiv kompakter stehen"

Mehr Dampf“: Nach dem Ende der englischen Wochen ist FC Unterföhring (Masaaki Takahara; re) wieder zu Kräften gekommen. Foto: BRO

Unterföhring – Man kennt sich bestens und nun gibt es auch das erste Ligaspiel zwischen den ewigen Freundschaftsspielgegnern, wenn der FC Unterföhring in der Regionalliga den TSV Buchbach (heute, 19 Uhr) besucht.

Das einzige Pflichtspiel der beiden Vereine war 2010 eine Partie im bayerischen Toto-Pokal, die Unterföhring zu Hause 0:2 verlor. Der große Beziehungspunkt der beiden Klubs sind aber die halbjährlichen Testspiele, die immer im Sommer in Buchbach und im Winter auf dem Unterföhringer Kunstrasen ausgetragen wurden. Zuletzt im Sommer gewann der FCU das Duell 2:1. „In den Testspielen haben wir eigentlich immer gut ausgesehen“, sagt der Unterföhringer Präsident Franz Faber.

Seine besondere Beziehung nach Buchbach ist der dortige Co-Trainer Walter Werner, der in Freimann wohnt und öfters durch Unterföhring radelt. Von 2012 bis 2014 trainierte Werner den FCU und wurde dann entlassen. Die Männerfreundschaft mit Franz Faber bekam da einen Riss. „Das ist alles Schnee von gestern“, sagt Faber heute, „wir feiern auch immer zusammen Silvester.“ Der positiv Fußballverrückte Werner ist nun schon die vierte Spielzeit der Co-Trainer an der Seite von Anton Bobenstetter.

Nach der Fast-Abstiegsrelegation vergangene Saison stürmte Buchbach als Überraschungsteam heuer bis auf Rang zwei, schlug dabei sogar den TSV 1860 zu Hause. Nach den beiden 2:3-Niederlagen zuletzt gegen Garching und Greuther Fürth steht die Überraschungsmannschaft der ersten Saison nun etwas unter Druck. „Die haben sicher nicht allzu viel Selbstvertrauen“, vermutet auch der Unterföhringer Trainer Thomas Seethaler.

Der FCU-Coach hatte diese Woche wieder einmal die Zeit, mit der Mannschaft mehr zu arbeiten. Nach vielen englischen Wochen gab es kein Spiel und das Team konnte regenerieren. „Wir haben jetzt wieder mehr Dampf für die nächsten Aufgaben“, verspricht der Coach. Der zuletzt schwache Auftritt beim 1:3 gegen Burghausen ist seiner Meinung nach den schwindenden Kräften geschuldet.

Mit Buchbach heute und dann dem Pokalspiel beim TSV 1860 München stehen nun besondere Aufgaben an, für die Thomas Seethaler auch über besondere Maßnahmen nachdenkt. „Wir wollen defensiv kompakter stehen“, sagt der Trainer. Da wäre eine taktische Umstellung auf drei Sechser eine Option. Möglich wird die Variante auch, weil Andreas Kostorz nach seiner leichten Zerrung wieder voll einsatzfähig ist. Sicher fehlt nur Martin Büchel, der aktuell mit der Liechtensteiner Nationalmannschaft auf Länderspielreise ist. Er spielt am kommenden Dienstag in der WM-Qualifikation gegen Spanien.

Voraussichtliche Aufstellung: Sturm, Hofmaier (Arkadas), Brandstetter, Kelmendi (Hofmaier), Putta, Kostorz, Kain, Mayer (Sabbagh), Faber, Takahara, Schmidt.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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