SE Freising 

Sebastian Hofmaier: Der Abräumer im SEF-Team

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Neuzugang mit höherklassiger Erfahrung: Die Rückkehr von Sebastian Hofmaier hat sich für den SEF ausgezahlt, die Abwehr ist nun stabiler. 

Der SE Freising muss am Freitag nach Traunstein. Dort geht es darum, die Spitze in der Landesliga zu verteidigen. Einer, der seit Saisonstart mit dabei ist, ist Neuzugang Sebastian Hofmaier. Der Rückkehrer ist Garant für eine stabile Abwehr. 

Freising – Rück blickend betrachtet ist nicht viel schief gegangen. Es lief die 32. Minute am vierten Spieltag der Landesliga Südost, und Sebastian Hofmaier, neuer Innenverteidiger beim SE Freising, spielte einen Fehlpass, der wohl die erste und bisher einzige Niederlage der Lerchenfelder in dieser Runde schlussendlich besiegelte. Tobi Steer schoss das 2:0 für die Gäste aus Landshut, der gesamte SEF erwischte eher einen rabenschwarzen Tag. „Das war nach dem Spiel schon wieder vergessen“, erinnert sich Hofmaier an jene Situation Anfang August, „am Ende ist es ja doch nur Fußball.“ Ansonsten nämlich ist der Neuzugang, der zusammen mit Co-Trainer Florian Bittner vom FC Unterföhring an die Isar wechselte, richtig gut angekommen bei der Eintracht.

Auch durch ihn hat die Abteilung Verteidigung noch eine andere Dimension erreicht, die Abwehr des SEF wirkt dieser Tage gefestigt, vier Gegentore in acht Partien stellen mit großem Abstand den Bestwert in der Liga dar. Was schon damit zu tun hat, dass Hofmaier – egal ob neben Andi Schredl oder Michael Schmid – hinten alles abräumt, als würde er das schon seit Jahrzehnten tun. Dabei ist der Freisinger erst 23 und ist nach Stationen in der Regional- und Bayernliga zu seinem Ausbildungsverein zurückgekehrt. Wo sich Hofmaier sofort pudelwohl gefühlt hat. Zum einen „kannte ich einige schon, man trifft sich ja auf den Fußballplätzen“, so Hofmaier. So kickte der 23-Jährige mit Mittelfeldspieler Sebastian Thalhammer bereits in der Jugend zusammen. Ausgezeichnet hat es sich dabei, dass der SEF hartnäckig geblieben ist. Bereits vor zwei Jahren wollten die Lerchenfelder ihn zurück lotsen, da liefen aber grad die Planungen für ein Auslandssemester an. Nun klopfte die Eintracht wieder an und bekam die Zusage.

Natürlich spielte den Domstädtern auch in die Karten, dass Hofmaier vor dem Abschluss des Masterstudiengangs stand und den Aufwand, nach Unterföhring zu fahren, nicht mehr gehen wollte. Doch auch das Konzept überzeugte ihn, „das Team und das Umfeld hier sind richtig gut“, schwärmt Hofmaier. Dass es ihn und sein neues Team nach acht Spieltagen bereits auf Platz eins katapultiert hat, das sieht er als Momentaufnahme. Erst ein Viertel der Saison sei gespielt, beschwichtigt der Innenverteidiger, „vom Aufstieg redet hier noch keiner.“ Vielmehr wollen die Lerchenfelder weiter an ihrer Konstanz arbeiten und sich auch beim schweren Auswärtsspiel heute Abend beim SB Traunstein (19.30 Uhr) nicht vom Weg abbringen lassen. Dabei hat sich Hofmaier das letzte Spiel der Gastgeber live im Internet angeschaut und durchaus Rückschlüsse für das Match gezogen. „Wenn wir hinten solide stehen, könnte was drin sein“, resümiert Hofmaier. „Vorne machen wir unsere Chancen mittlerweile ja auch.“ Denn eines ist klar: Den Platz an der Sonne wollen die Lerchenfelder so schnell nicht hergeben, auch nach diesem Wochenende nicht, schließlich beginnt dann das Volksfest.

Und dafür, so Hofmaier, wolle man bestens präpariert sein. „Schließlich ist schon eine ganz gute Sache, wenn man als führende Mannschaft dorthin geht.“ Der Patzer vom Spiel gegen Landshut, der dürfte dann spätestens vergessen sein.

Quelle: Merkur.de

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