Hiobsbotschaft für BCF - Bänderriss bei Duswald

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Lob von höchster Stelle: BCF-Innenverteidiger Korbinian Gillich (re.) erhielt wie sein Nebenmann Jakob Taffertshofer ein Extralob von Trainer Steffen Galm.

BCF Wolfratshausen – Es war ein Wochenende des Fortschritts und der Reformen. Mit dem 2:1-Erfolg über Eichstätt verlief die Wiederaufnahme des Spielbetriebs für den BCF Wolfratshausen ganz nach Wunsch.

Hinterher kündigte Fußball-Chef Manfred Fleischer eine baldige Entscheidung in der Trainerfrage an. Anfang März sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

Ob der neue Übungsleiter dann ähnlich hellseherische Fähigkeiten vorweisen kann wie Steffen Galm? Der nämlich hatte im kleinen Kreis den Farcheter Ausgleichstreffer vorhergesagt. Der Betreuerstab kümmerte sich gerade um Marley Amanquah, der einen Befreiungsschlag der Eichstätter unfreiwillig mit dem Kopf abgefangen hatte. Die an Amanquah gerichtete Frage nach dem Spielstand zur Prüfung seines Gesundheitszustands beantwortete Galm in Orakel-Manier gleich selbst. „Jetzt steht’s gleich 1:1, wenn der Marley wieder reinkommt.“ Amanquah kehrte zurück – und Sekunden später zappelte der Ball im Netz. Nicht schlecht, Herr Galm! Amanquah selbst hatte mit besagter Szene zwar wenig bis nichts zu tun, hätte aber an anderer Stelle positiv auf den Spielstand einwirken können. „An einem Sahnetag hätte er drei Tore gemacht“, erinnerte Galm an einige Szenen, in denen der Ball nicht so recht zu ihm oder bei ihm bleiben wollte. Kann passieren nach einem Knock out.

Außenbandriss bei Duswald

Schlimmer wog aber für die Farcheter der Ausfall von Christian Duswald, der unglücklich mit dem linken Fuß umknickte. „Nichts gebrochen“, sagte Duswald nach seiner Rückkehr aus dem Wolfratshauser Krankenhaus . Die Krücken indes verhießen nichts Gutes. Gestern verkündete Duswald die Diagnose dann via Facebook: „vorderes Außenband gerissen, Kapselriss und das hintere Syndesmoseband ist gezerrt. Zirka vier bis sechs Wochen Pause.“

Trainer Galm war so früh zu Umstellungen gezwungen. Dabei hatte der 41-Jährige bereits kurz vor der Partie an der Aufstellung basteln müssen: Lech Kasperek winkte nach dem Aufwärmen ab. Galm zog Jakob Taffertshofer in die Innenverteidigung zurück und tat sich und seiner Mannschaft einen großen Gefallen. Denn der emsige Abertshauser gehörte trotz Trainingsabsenz während der Woche zu den Besten seines Teams. „Er hat einen top Innenverteidiger gespielt“, lobte der Coach Taffertshofer. Nicht minder stark präsentierte sich Nebenmann Korbinian Gillich. In der Vorrunde noch als Außenverteidiger im Einsatz, kehrte der Münchner nach dem Abgang von Matthias Hartmann auf seine gelernte Position zurück. Gillich könne „tolle Bälle spielen“, urteilte Galm. Und ebenso viele Bälle fachgerecht verteidigen, wie der 20-Jährige mehrfach unter Beweis stellte. Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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