Sehnsucht nach dem Befreiungsschlag

Ein heißer Tanz erwartet den SV Pullach (mit Kapitänsbinde Florian Königer) im Auswärtsspiel beim FC Pipinsried. Foto: Robert Brouczek

Pullach - Sehnsüchtig wartet der SV Pullach auf den großen Befreiungsschlag. „Es ist fünf vor zwölf“, sagt SVP-Sprecher Walter König vor dem Gastspiel am Sonntag (16.45 Uhr) beim FC Pipinsried.

SV Pullach:

Shohat - Benzinger, Heckel, Königer, Malige, Schuff, Purschke, Cukur, Duswald, Schinagel, Rauch

Seit sechs Partien sind die Raben nun schon sieglos, sie haben in diesem Zeitraum gerade einmal zwei Punkte ergattert und liegen nach den Wochen permanenter Erfolglosigkeit auf dem drittletzten Rang.
Am Sonntag stehen die Chancen auf eine Wende aber zumindest auf dem Papier nicht schlecht, denn für die Pipinsrieder, die einen Platz und einen Zähler vor ihnen liegen, lief es zuletzt auch alles andere als glatt. Nur einen Punkt konnten die Hausherren ihrerseits in den jüngsten vier Spielen holen, den aber immerhin vor einer Woche mit einem 1:1 beim Aufstiegsfavoriten FC Augsburg II. „Sie haben sogar in Unterzahl den Ausgleich geschafft“, weist SVP-Sprecher Walter König auf die Moral der Pipinsrieder hin, zugleich betont er aber: „Wir müssen endlich mal den Hebel umlegen und eine Serie starten. Wenn uns das am Sonntag nicht gelingt, ist es zappenduster. Meiner Meinung nach ist das die letzte Chance, dass wir wieder richtig in die Spur kommen.“

Dass Pipinsried auf die riesige Erfahrung von Ex-Profi Thomas Richter baut, der vor über 19 Jahren für die Stuttgarter Kickers sein erstes von insgesamt 47 Erstligaspielen (weitere Stationen waren der 1. FC Nürnberg und der TSV 1860 München) absolvierte, flößt König nicht allzu viel Respekt ein. Eher sieht er den Einsatz des Verteidigers, der in drei Wochen 40 Jahre alt wird, als Indiz für die Schwächen der Gastgeber mit ihrem mächtigen Boss Konrad Höß: „Erst haben sie Richter rausgeschmissen, dann wieder geholt, als es in der Abwehr nicht lief.“

Zudem sei auch der FC vom Verletzungspech geplagt, wie die Pullacher über weite Strecken der Saison: „Denen fehlt eine halbe Mannschaft“, so König, der aus den eigenen Reihen vor dem Wochenende ausnahmsweise einmal gute Personalnachrichten verkünden kann: Sebastian Schuff ist nach seiner Rotsperre wieder dabei, die zuletzt angeschlagenen Richard Heckel und Steffen Purschke ebenso, auch Torwart Gil Shohat ist von seiner Grippe wieder genesen.

Was Walter König aber besonders zuversichtlich stimmt, ist die Einstellung der Spieler: „Allen ist bewusst, um was es geht. Die Mannschaft hat von sich aus gesagt, dass sie ein zusätzliches Training am Samstag Mittag will.“

Dass diesem Wunsch entsprochen wurde, ist angesichts der prekären Lage selbstverständlich.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Fabio Sabbagh vom SV Heimstetten: Der Knipser an der Konsole
Fabio Sabbagh vom SV Heimstetten: Der Knipser an der Konsole
MA Club Championship: Richard Hehenberger im Porträt
MA Club Championship: Richard Hehenberger im Porträt
Franco Simons Top-Elf: Diva, Legenden und ein König
Franco Simons Top-Elf: Diva, Legenden und ein König
Automusik für Fußballkinder:  Rammstein oder die drei lustigen Moosacher
Automusik für Fußballkinder:  Rammstein oder die drei lustigen Moosacher

Kommentare