Bei BCF ist das Selbstvertrauen zurück

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Wieder gesund: Dominik Putzke (Mitte) rückt für den BCF im Heimmatch gegen Eichstätt auf die Sechser-Position. Für ihn nimmt Yusuf Catal erst einmal auf der Bank Platz.

BCF Wolfratshausen - Zum Rückrundenauftakt gastiert der VfB Eichstätt (14 Uhr) im Isar-Loisach- Stadion. Gelingt dem BCF Wolfratshausen der nächste Kunstrasen-Dreier, kann er sich entscheidend vom hinteren Tabellensegment absetzen.

Es ist nicht mehr weit hin zum goldenen Oktober: Drei von vier möglichen Siegen haben die Wolfratshauser im Einstiegsmonat zur kalten Jahreszeit bereits eingefahren. Doch die Erntephase endet erst am kommenden Mittwoch, wenn das Nachholspiel in Rosenheim über im Sportbund-Campus über die Bühne gegangen ist.

Erste Option für die Wolfratshauser, um ihre Platzierung in der Tabelle zu verbessern, ist das Match gegen den VfB Eichstätt. Der Gäste aus dem Altmühltal waren im Hinspiel gegen den BCF aufgrund eines späten Treffers als glückliche Sieger vom Platz gegangen, stecken aber inzwischen tief im Schlamassel. Sieben sieglose Begegnungen, vier Niederlagen in Folge. VfB-Trainer Jürgen Steib ist nicht zu beneiden. In den Vorjahren hatten sich die VfB-Kicker im oberen Tabellendrittel eingenistet, jetzt stehen sie auf einem Relegationsplatz.

Die Partie am Samstag wird neuerlich auf Kunstrasen ausgetragen, weswegen Reiner Leitl gleich mal eine Ansage in den nördlichsten Zipfel Oberbayerns schickt: „Alle Vorteile sind auf unserer Seite.“ Siehe da – nach den jüngsten Leistungsnachweisen wird man mutig beim BCF. „Mit den Ergebnissen wächst das Selbstvertrauen“, bestätigt Leitl. Gleichwohl weiß der 54-Jährige um die Höhe der Hürde. Eichstätt habe eine „unbequeme Mannschaft, die hinten relativ stabil“ steht. Der Coach verweist auf die Redensart mit dem angeknockten Boxer: „Der VfB ist angeschlagen, es wird ans Eingemachte gehen.“

Allerdings ist die Gelegenheit jetzt günstig, sich bis zur Winterpause deutlich vom Tabellenkeller zu distanzieren. Eichstätt sei diesbezüglich ein „Meilenstein“, meint Leitl. Mit Grausen denkt man beim BCF jetzt noch an die Rückrunde der Vorsaison zurück, als sich der Existenzkampf bis in die Verlängerung der regulären Spielzeit hineinzog. Ob sich das wiederholt oder eben nicht, kann man in dieser Phase entscheidend beeinflussen. „Mit einem gewissen Kontingent an Punkten spielt es sich bedeutend einfacher“, gibt Leitl zu bedenken.

Farchets Cheftrainer nutzt die leicht verbesserte Personallage für eine Rotation – zumindest auf einer Position: Yusuf Catal bekommt eine Schaffenspause, denn Dominik Putzke ist nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder einsatzfähig. Er spielt wie gewohnt auf der Sechs, Christian Duswald statt Catal rechts offensiv. Für weitere Änderungen gibt es weder Gründe noch Personal. Denn Mitch Rödl urlaubt noch auf Bali. Marco Höferth ist immerhin schon fleißig im Aufbautraining.

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Quelle: fussball-vorort.de

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