Pleite gegen FC Saarbrücken 

Pleite im Video: Türkgücü-Spielmacher Sercan Sararer erneut nicht im Kader

Fußball 3. Liga 19. Spieltag Viktoria Köln - Türkgücü München am 15.01.2021 im Sportpark Höhenberg in Köln Torjubel / Ju
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Sercan Sararer fehlte Türkgücü München gegen den FC Saarbrücken.

München – Der beste Mann fehlte mal wieder. Türkgücüs Spielmacher Sercan Sararer stand am Samstag bei der 1:2-Niederlage in Saarbrücken nicht im Kader.

Streitereien um eine Vertragsverlängerung sollen aber dieses Mal nicht der Grund gewesen sein. „Sercan ist angeschlagen, wir wollen ihn aufheben. Er bekommt jede Woche Tritte. Er ist ein Mensch und keine Maschine“, sagte Serdar Dayat bei „MagentaSport“.

Gegner Saarbrücken gab unter der Woche bekannt, dass Uwe Koschinat zur neuen Saison Nachfolger vom aktuellen Trainer Trainer Lukas Kwasniok wird. Und die Spieler nutzten den Auftritt gegen Türkgücü, um sich schon mal beim zukünftigen Coach zu empfehlen. In der 2. Minute klärte Münchens Innenverteidiger Alexander Sorge nur halbherzig – Manuel Zeitz traf zum 1:0. Gut zehn Minuten später war wieder Sorge im Mittelpunkt des Geschehens. Der 27-Jährige bekam den Ball im eigenen Strafraum an die Hand – Elfmeter. Ein Fall für Saarbrückens Topscorer Nicklas Shipnoski, der souverän verwandelte (14.). „Die ersten 15 Minuten sind wir in München geblieben. Meine Haare standen zu Berge“, sagte Dayat.

1:2 - Die Pleite von Türkgücü München gegen den FC Saarbrücken im Video

Im Duell der beiden Aufsteiger spielten die Hausherren deutlich abgezockter, Türkgücü bekam zunächst keinen Zugriff auf das Spiel, wackelte hinten. Dayat hatte Maxime Awoudja, der in den letzten Wochen in der Innenverteidigung so stark aufspielte, in München gelassen. Auch der Ex-Löwe Aaron Berzel stand erneut nicht im Kader. Es sei eine Entscheidung vom Trainerteam „wegen der Leistung“ gewesen, so Dayat.

Für die erste gefährliche Chance sorgte dann am Samstag ein weiterer Spieler mit 60-Vergangenheit. Noel Niemann kam aus wenigen Metern frei zum Abschluss, traf den Ball jedoch nicht richtig und vergab kläglich.

In der zweiten Halbzeit lief Türkgücü aggressiver an und arbeitete sich in die Partie. Nach einem verunglückten Schuss von Boubacar Barry kullerte der Ball in den Strafraum, Lucas Röser reagierte am schnellsten und verkürzte zum 1:2 (67.).

In der Folge machten die Münchner weiter Druck, Kwasniok sprach gar davon, er hätte in der Schlussphase „einen Bollen in der Hose“ gehabt. Doch Türkgücü fehlte letztendlich die Durchschlagskraft. Torschütze Röser monierte nach Abpfiff die Körpersprache in der Anfangsphase, Dayat blickte schon voraus auf das Derby am kommenden Samstag: „Schauen wir mal, was wir gegen 60 machen. Das ist das Wichtigste jetzt.“  

Text: Nico Marius Schmitz

Quelle: Merkur.de

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