Serge Yohoua trifft und trifft und trifft

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Angeborener Torriecher: Serge Yohoua belegt mit neun Treffern momentan Platz zwei in der Torjägerparade der Bayernliga Süd.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried hat es verpasst, für mindestens 24 Stunden die Tabellenführung zu erobern. Für den Sprung auf Platz eins hätten die Kicker aus dem Dachauer Hinterland in Sonthofen einen Sieg einfahren müssen, nach dem 1:1 mussten sie sich allerdings wieder hinter Spitzenreiter TSV Rain am Lech einreihen.

Dabei hatte es für den FCP im knapp 200 Kilometer entfernten Sonthofen gut begonnen. Bereits in der 12. Minute klingelte es im Tor des Gastgebers. Nach einer Ecke von Sebastian Fischer stieg der Pipinsrieder Sturm-Tank Serge Yohoua am höchsten, er brachte den Ball per Kopf im Tor unter.

Auch in der Folgezeit dominierten die Gäste aus dem Landkreis Dachau das Geschehen. Sie ließen die Sonthofener laufen und erarbeiteten sich weitere gute Torchancen. Doch sowohl Junis Ibrahim, der in der 33. Minute am Sonthofener Keeper Kilian Stölzle scheiterte, als auch Arthur Kubica, der am Tor vorbei zielte, brachten den Ball nicht im Tor unter. Kubica war nach seiner Abwesenheit am vergangenen Mittwoch im Spiel gegen den SV Raisting für FCP-Kapitän Dominik Schön in die Startelf gerückt.

Pipinsrieds Spielertrainer Tobias Strobl zeigte sich mit der Leistung seiner Mannen im ersten Durchgang durchaus zufrieden: „Da haben wir als Team gut funktioniert. Ich denke, die Führung zur Pause war völlig in Ordnung.“

Weniger begeistert war der FCP-Vorturner von der Leistung seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt. Die Pipinsrieder verloren den Faden – und so kam der Gastgeber aus Sonthofen immer besser ins Spiel. Klare Chancen konnten sich die Sonthofener trotz einer optischen Überlegenheit aber nicht erspielen. „Szenen, in denen ich gesagt hätte: Jetzt war der Ausgleich zwingend fällig, gab es nicht“, so Strobl. Am Ende halfen die Pipinsrieder dem Gastgeber selbst zurück auf die Füße. Nachdem ein FC-Kicker in den Pipinsrieder Strafraum eingedrungen war, wurde er sowohl von Martin Finkenzeller als auch von Andreas Schuster attackiert. Der Sonthofener ging zu Boden – und Schiedsrichter Tobias Schultes entschied auf Elfmeter. „Unsere an der Szene beteiligten Spieler sagen, dass es kein Elfmeter war. Ich habe die Situation nicht richtig gesehen, habe aber auch unsererseits schon gehört, dass man in der Szene Elfmeter geben kann“, kommentierte der Pipinsrieder Spielertrainer die Entstehung des Ausgleichstreffers. Ob Elfmeter oder nicht, Andreas Maier war es egal. Er verwandelte den Strafstoß und sorgte so für den Punktgewinn seiner Mannschaft, die sich im Vorfeld der Partie noch als „krasser Außenseiter gegen mit das Beste, was die Bayernliga zu bieten hat“ bezeichnet hatte.

Strobl war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt überhaupt nicht zufrieden: „Wir hatten weniger Ballbesitz als der Gegner, mussten sehr viel hinterherlaufen. Das hat mir gar nicht gefallen. Unser Spiel lebt von unserer spielerischen Dominanz, und diese haben wir im zweiten Durchgang nicht mehr gezeigt. Das Unentschieden ist für den 1. FC Sonthofen völlig verdient.“

Der verpasste Sprung an die Tabellenspitze ärgerte Strobl nicht: „Darauf haben wir nicht geschaut. Das ist uns egal, ich bewerte die häutige Leistung und nicht den aktuellen Tabellenplatz.“

Nach dem Remis bleiben die Pipinsrieder mit 18 Punkten auf Rang zwei hinter dem TSV Rain am Lech. Gefolgt vom 1. FC Sonthofen und dem FC Unterföhring, die jeweils 15 Punkte auf dem Konto haben.

Bereits am morgigen Dienstag steht für den FC Pipinsried das nächste Highlight auf dem Plan. Dann gastiert der Regionalligist FC Memmingen in der FCP-Arena zur zweiten Runde des Toto-Pokals. Anstoß ist um 18.15 Uhr.

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Quelle: fussball-vorort.de

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