„Es war ein Spiel auf Messers Schneide“

Die Serie des VfB Forstinning hält auch gegen Spitzenreiter SV Bruckmühl an

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Beim Duell mit dem Tabellenführer aus Bruckmühl hatten Nico Weismor (2.v.r.) und seine Forstinninger „Reds“ das bessere Ende für sich.

Der VfB-Express ist nicht zu stoppen. Auch der Tabellenführer SV Bruckmühl konnte den VfB Forstinning nicht aufhalten und gint nach einer ausgeglichenen Begegnung mit einer 1:2-Niederlage vom Feld.

Forstinning – Forstinning reihte damit den zehnten Sieg aneinander und rückte bis auf einen Zähler an den Spitzenreiter heran. VfB-Trainer Ivica Coric: „Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Am Ende hatten wir das Glück, das wir in Bruckmühl nicht hatten.“ In der Vorrunde verlor der VfB in Bruckmühl trotz dauerhafter Feldüberlegenheit mit 0:2.

Bei dem Spitzenspiel unter optimalen äußeren Bedingungen bekamen die 320 Zuseher eine extrem muntere Anfangsphase geboten. Ein auf den kurzen Pfosten gezogener Freistoß von Abdelilah Erraji landete abgewehrt bei Kapitän Mathias Hirt, dessen Nachschuss parierte aber Bruckmühls Schlussmann Markus Stiglmeir.

Bruckmühl führte dann mit seiner ersten Möglichkeit. Nach einem halbhohen Flankenball von der rechten Seite erwischte Bruckmühls Anian Folger das Spielgerät gerade noch mit der Fußspitze und Forstinnings Schlussmann Dominik Schlerf auf dem falschen Fuß – 0:1.

„Wir sind nach dem Rückstand super zurück gekommen, das 1:1 war überragend,“ lobte Coric den postwendenden Ausgleich seiner Elf. Ivan Bacak fand mit seinem Pass Sturmpartner Felix Füchsl. Dessen Solo endete erst einmal an einem Abwehrbein, auch Maximilian Lechners Nachschuss wurde geblockt. Beim dritten Anlauf von Umut Mutlu wehrte Stiglmeir ab, doch Füchsl reagierte gedankenschnell und köpfte den abprallenden Ball ins Netz zum 1:1.

Auch SVB-Trainer Maik Blankenhorn konstatierte in dieser Phase: „Das Umschaltspiel von Forstinning war in der ersten Halbzeit sehr gut, die 2:1-Führung verdient.“ Und diese resultierte aus einem kuriosen Treffer, bei dem Stiglmeir seinen Tomislav-Piplica-Moment hatte. Nico Weismor brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld hoch in den Bruckmühler Strafraum, Mathias Hirt verlängerte per Kopfballbogenlampe, und Bruckmühls Torhüter ließ den eigentlich harmlosen Ball unglücklich passieren.

Mit der Führung im Rücken ließ sich Forstinning im zweiten Abschnitt zurück fallen. „Wir haben das aber gut verteidigt und nicht viel zugelassen,“ freute sich Coric über seinen stabilen Abwehrverbund. Gleich nach Wiederanpfiff endete ein Versuch von Daniel Kobl an der Unterkante der Latte, ansonsten monierte auch Blankenhorn den fehlenden letzten Pass bei Bruckmühl.  arl

Quelle: Merkur.de

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