Mit Köpfchen und Geschwindigkeit

Setzt Garching das nächste Ausrufezeichen?

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„Mit einer Leistung wie in Unterföhring habe ich gar keine Angst“: Garchings Trainer Daniel Weber ist vor dem Spitzenspiel gegen den TSV Landsberg entspannt.

VfR Garching - Nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel. Nachdem Erfolg in Unterföhring kann der VfR Garching mit einem Dreier gegen den TSV Landsberg (Sonntag, 15 Uhr) das nächste Ausrufezeichen setzen. Der Zweite der Bayernliga empfängt den Dritten.

VfR-Trainer Daniel Weber hatte schon mit einer nicht rund laufenden Vorrunde gerechnet, nachdem die Garchinger – bedingt durch die Relegation – den Sommer fast komplett durchspielten. Aber er hat doch einen ambitionierten Anspruch formuliert. „Ich will bis zum letzten Viertel der Saison einen Schnitt von zwei Punkten pro Spiel haben und dann entscheidet es sich“, sagt Weber. Doch zur Halbzeit der Bayernliga ist diese Vorgabe nicht mehr erreichbar. 30 Punkte stehen nach 16 Spielen zu Buche und selbst mit einem Sieg gegen Landsberg würde ein Punkt zum Zwei-Punkte-Schnitt fehlen.

Die Vorgabe ist aber nach dem Durchhänger mit den Blamagen gegen die Kellerkinder wieder erreichbar geworden. Und für den Höhepunkt gegen Landsberg hat Weber einen ganz einfachen Plan: „Mit einer Leistung wie in Unterföhring habe ich gar keine Angst.“ Beim VfR gibt es derzeit keinen Grund zu Veränderungen, egal ob bei der Aufstellung, dem Spielsystem oder der Einstellung.

Weber will wieder eine konzentrierte Defensive und eine konsequente Offensive. Vor allem aber sollen seine Garchinger mit Köpfchen das Spiel an sich reißen. Landsberg hat seine Schwächen in der Defensive. Macht der VfR aber dann zu sehr das Spiel, bekommen die Landsberger Raum zu Kontern .

Hinter Garching (36 Tore) haben die Landsberger mit 31 Treffern die zweitbeste Offensivabteilung, aber den absoluten Scorerkönig der Bayernliga. Muriz Salemovic hat bei seinen 15 Einsätzen elf Tore sowie 16 Vorlagen zu Buche stehen. Weber betont, dass seine zuletzt überzeugende Defensive auch gegen so einen Spitzenmann genau weiß, was zu tun ist. Der VfR will sich in keiner Form dem Torgaranten und seinen Landsbergern anpassen. Das soll vielmehr der Gegner machen. Im Vergleich der Garchinger Angreifer mit den Landsberger Verteidigern sieht Weber nämlich einen Geschwindigkeitsvorteil seiner Schützlinge. Wenn die ihre Trumpfkarten ausspielen und drei Punkte holen, wäre auch der nach der Hinrunde knapp verpasste Zwei-Punkte Schnitt verkraftbar.

Voraus. Aufstellung: Maus – Suck, Gürtner, Knauer, Salassidis – Ball, M. Niebauer – Staudingl, M. Niebauer, Vatany (Arzberger) – Hauck

Quelle: fussball-vorort.de

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