FCU setzt auf Kampf statt spielerische Eleganz

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Mannschaft ins Gebet genommen: Trainer Pummer haben die jüngsten Leistungen des FCU nicht gefallen.

FC Unterföhring – Drei Spiele können eine bislang über den Erwartungen verlaufende Saison sicher nicht kaputt machen. Aber doch hat der FC Unterföhring daran zu knabbern, mit drei Niederlagen nun am Stück genauso oft verloren zu haben wie in den 18 Partien davor.

Nun im Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen (Samstag, 14 Uhr) soll sich das Blatt für den Fußball-Bayernligisten wieder wenden.

Trainer Andreas Pummer betrachtet die drei Niederlagen aus den vergangenen Wochen differenziert. Leben konnte er mit Wolfratshausen „bei irregulären Bedingungen“ und Bogen, „wo wir klar besser waren“. Die zweite Hälfte von Eichstätt (0:3) war etwas ganz anderes: „So etwas akzeptiere ich nicht.“ Dementsprechend durfte sich die Mannschaft einiges anhören und Stammplätze wurden im Training abgeschafft.

Pummer will nun gegen die traditionellen Fußball-Arbeiter aus Schwabmünchen seine kampfstarken Spieler bringen. Unter der Woche schaute Pummer genau hin, wer wie in die Zweikämpfe ging. Der Coach machte vor seinem Team auch deutlich, dass nun generell mehr Kampf als spielerische Eleganz gefragt ist. Die zu dieser Jahreszeit tiefer werdenden Plätze verlangsamen das Spiel und dem müsse der FCU Rechnung tragen. Die Zuschauer dürften diesmal auch keine Schönheitspreise vergeben: „Jetzt ist einfach nicht der attraktive Fußball gefragt. Es geht nur um Erfolg oder Nichterfolg.“

Für den Erfolg werden die Unterföhringer aber keine Tricks anwenden wie etwa einen möglichen Umzug auf den Kunstrasenplatz. Angesichts der Witterung wäre das leicht vermittelbar, aber Pummer möchte so lange wie möglich auf echtem Rasen spielen. Einen Seitenhieb kann er sich dann auch nicht verkneifen: „Wir sind doch nicht der BCF Wolfratshausen und gehen bei 27 Grad auf den Kunstrasen.“

Für Andreas Faber hat sich die Frage, wo gekickt wird, schon erledigt. Der Führungsspieler laboriert wieder an einer Bänderverletzung. Pummer hat sich festgelegt, dass Faber wohl erst 2015 wieder kicken kann. Auf die Jahreswende muss auch Patrick Nothhaft hoffen. Der Torwart bleibt nach seiner Roten Karte auf der Bank, weil Sebastian Fritz zuletzt seine Chance nützte. Er ist damit bis zur Winterpause im Duell der gleichstarken Torhüter wieder die Nummer 1a.

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz (Nothhaft) - Sekiraqa, Brandstetter, Eder, Gillich - Büchel, Kain - Vrenezi, Bekiroglu, Hollering - Münch.

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Quelle: fussball-vorort.de

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