BCF-Akteur Michael Pföderl übers Bankdrücken und Kicken bei Saukälte

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Mützenmann: BCF-Kicker Michael Pföderl trotzt mit schicker Strickmode und Handschuhen der Kälte. 

Wolfratshausen – Die wenigen Zuschauer verzogen sich schnell in die warme Gaststube. Es war schlicht zu zapfig fürs Nahstudium von Fußballern. Den Aktiven im Isar-Loisach-Stadion bot sich diese Option nicht. Sie mussten 90 Minuten bei klirrender Kälte ausharren.

Noch erträglich oder schon ungesund? Dieser Frage ging BCF-Reporter Oliver Rabuser nach. Er fragte Michael Pföderl nach seinem Befinden.

-Rote Wangen, blaue Lippen, grünes Trikot – das schaut schön bunt und lustig aus, Herr Pföderl. Wie was es tatsächlich?

Ich hätte ehrlich gesagt gerne verzichtet. Im Kreuz merke ich es am heftigsten, weil der Platz so unglaublich hart ist. Seine Weichteile spürt man auch kaum mehr. Nase, Finger und Zehen sind eiskalt und schmerzen. Aber dafür werden wir ja gut bezahlt ... (lacht).

"Sexy Outfit und Witzchen wärmen"

-Wärmt man sich bei solchen Witterungsverhältnissen anders auf als gewöhnlich?

Nicht viel. Vielleicht etwas intensiver. Man läuft ein paar Bahnen mehr und dehnt kürzer. Das alles natürlich mollig warm eingepackt.

-Sie saßen in der ersten Hälfte ja nur auf der Auswechselbank. Wie empfanden Sie die Temperaturen dort im Sitzen? Und wie war es dann später auf dem Platz?

(lacht erneut) Beschissen! Du musst wirklich alles anziehen, was nur geht. Von der Mütze bis zur langen Unterhose – ein richtiges sexy Outfit halt. Und viel heißen Tee trinken, das hilft immer. Viele Scherze mit den übrigen Auswechselspielern schaden auch nicht. Im Spiel hat man es dann aushalten können. Ab und an habe ich allerdings schwer Luft bekommen.

Quelle: fussball-vorort.de

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