FCI schlägt Landshut

Siebald dreht bei Ismaninger Zittersieg richtig auf

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Ismaning – Der FC Ismaning bleibt dran in der Landesliga. Das 4:3 (2:1) gegen den Bayernliga- Absteiger SpVgg Landshut war aber ein hartes Stück Arbeit.

Trainer Jacky Muriqi hatte sich für das Geduldsspiel gegen die defensiv erwarteten Gäste ein frühes Tor gewünscht. Das lieferte die Mannschaft dann auch mit dem 1:0 nach genau 155 Sekunden. Ein weiterer Pass aus dem Mittelfeld erreichte Alexander Auerweck, der alleine vor dem Torwart eiskalt in das lange Eck abschloss. Der Treffer hätte vieles leichter machen können, wenn der FCI nicht schnell den Ausgleich zugelassen hätte.

In der 15. Minuten trafen die Landshuter per Kopf nach einer langen Freistoßflanke, bei der der Ball gefühlt eine halbe Ewigkeit in der Luft war. Abwehr und Torwart sahen in der Szene nicht gut aus. In einem durch die Tore unterhaltsamen, aber vom fußballerischen Niveau nicht gerade berauschenden Kick antwortete der FCI in der 23. Minute. Diesmal war es eher ein ungewolltes Tor von Tobias Grill. Nach seinem fünften Saisontreffer hob er fast entschuldigend die Arme. Der Linksverteidiger traf mit einer Mischung aus Schuss und Flanke über den langen Pfosten ins Tor.

In der Folgezeit war die Partie eher zerhackt, garniert mit dem einen oder anderen Foul. Der FCI kam bei seinen Kontern über Ansätze nicht hinaus, und Landshut wartete auf weitere Offensivstandards. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht viel besser, aber zumindest hatte Ismaning Chancen. Einmal verfehlte Manuel Ring das Tor knapp mit einem Aufsetzer, bei dem Versuch von der Mittellinie durch Mijo Stijepic war der Torwart gerade noch rechtzeitig ins Tor zurück gekommen. Mit dem x-ten weiten Ball gelang den sehr effektiven Gästen dann der Ausgleich nach einer Stunde. Ismaning holte sich aber noch ein drittes Mal die Führung. Erst scheiterte Maximilian Siebald frei durchgebrochen am Torwart und holte bei der Jagd auf den Abpraller einen Elfer heraus.

Den versenkte der Gefoulte selbst. Siebald legte dann noch für den kurz zuvor eingewechselten Patrick Demiri das 4:2 auf. Damit war ein nicht einfach zu spielendes Spiel aber noch nicht entschieden. Sieben Minuten vor dem Abpfiff fiel das 4:3, sodass der FCI bis zum Schluss um den verdienten Arbeitssieg zittern musste. 

Quelle: fussball-vorort.de

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