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Sieben Tore zum Einstand: FCE unterstreicht seine Ambitionen

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- Emmering - Einen gelungenen Saisonstart legte der FC Emmering beim TSV Forstenried hin. Die Münchner Vorstädter konnten spielerisch nicht mithalten und waren am Ende mit dem 2:7 noch gut bedient. Obwohl die Gastgeber die Begegnung auf den Kunstrasen verlegten, zeigten sich die technisch versierteren Emmeringer von dieser Maßnahme wenig beeindruckt. Die Elf von Trainer Heinz Tochtermann kam mit dem stumpfen Boden wesentlich besser zurecht und schoss den Tabellenletzten ab. Das Ergebnis hätte leicht zweistellig ausfallen können.

Nachdem Thomas Gleissner nach vier Minuten die erste dicke Chance noch vergab, köpfte eine Minute später Thomas Loder eine Ecke von Tobias Jakob genau ins Kreuzeck. Erneut eine Minute später scheiterte Alex Boos an der Querlatte.
Völlig überraschend fiel in der 22. Minute der Ausgleich durch Forstenrieds bestem Akteur, Thomas Ströhle. Nachdem die FCE-Abwehr bei einem schnell ausgeführten Eckball schlief, war der Ex-Emmeringer zur Stelle. Eine brenzlige Situation hatte der FCE noch zu überstehen, dann war Interimskeeper Michael Müller so gut wie beschäftigungslos.

Thomas Gleissner, Christian Scherer, Alex Boos ließen weitere Einschussmöglichkeit ungenutzt, Martin Lankes hatte Pech mit einem Distanzschuss, den TSV-Torhüter Ettlinger gerade noch zur Ecke abwehrte. Der Eckball bescherte den Emmeringern die mehr als verdiente Pausenführung. Erneut zirkelte Tobias Jakob das Leder hoch vor das Tor, Gleissner schaffte im dritten Versuch sein Tor. Zu diesem Zeitpunkt besaß der FCE bereits eine nummerische Überlegenheit, da Stefan Anthofer wegen wiederholten Foulspiels vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Nach dem Wechsel nahm der FCE mehr und mehr das Heft in die Hand und schnürte die Platzherren in der eigenen Hälfte ein. Eine weitere Traumecke von Jakob versenkte diesmal Alex Boos per Kopf. Und als Tobias Jakob, der beste Mann auf dem Platz an diesem Abend, im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Martin Lankes den Elfer sicher. Auch wenn der Unparteiische den Strafstoß wiederholen ließ, bewies Lankes Nervenstärke. Damit war die Begegnung praktisch entschieden. Trainer Tochtermann wechselte mit Stephan Högg, Bastian Hassloch und Ralf Kuhn nacheinander frische Spieler ein, die sich nahtlos einfügten. Allerdings standen beim TSV zu diesem Zeitpunkt nur noch acht Feldspieler auf dem Platz.

Der FCE nutzte die nummerische Überlegenheit nur zu drei weiteren Treffern. Mit dem Tor zum 7:2-Endstand krönte Tobias Jakob seine tolle Leistung.

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