Sieg in Berg: Totgeglaubte Brucker rappeln sich auf

Überkreuz lagen sich Brucks Abwehrrecke Philip Binder (l.) und Bergs Mehmet Findik. Foto: Halmel

SC Fürstenfeldbruck – Der schon fast abgeschriebene SC Fürstenfeldbruck kämpft sich immer weiter zurück ins Leben und gegen den drohenden Doppelabstieg. 

Nach dem 3:1-Sieg über die DJK Pasing gewann die Elf von Trainer Michael Westermair nun auch 2:0 beim MTV Berg. „Das ist ein ganz wichtiger Sieg für uns“, sagte Trainer Michael Westermair, der sich zwölf Minuten vor Schluss selbst einwechselte. „Der Sieg ist ein Stück weit schon eine Überraschung“, doch das Zittern hat längst noch kein Ende. „Aber die Mannschaft glaubt an sich, und ich glaube an die Mannschaft.“

Ein Unterschied zwischen dem gastgebenden Tabellendritten und den Kellerkindern war über die gesamten 90 Minuten nicht auszumachen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. „Es war ein Geduldsspiel“, so Westermair. „Wir wollten so lange wie möglich die Null halten. Und Berg musste kommen, denn die wollen ja noch Zweiter werden.“ Die Rechnung ging auf.

Die Mannschaft vom Starnberger See erhöhte zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit den Druck, doch das Toreschießen hatten sie nicht erfunden. Die meisten Schussversuche landeten weit neben dem von Maxi Knobling gehüteten SCF-Gehäuse. Die entscheidende Szene war das Foul an Marcel Berger eine Viertelstunde vor Schluss. Der Brucker kam im gegnerischen Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Benedikt Jany (Bernau) entschied ohne Zögern auf Strafstoß. Fernando Ernesto schnappte sich den Ball und verwandelte zum 1:0.

Fünf Minuten vor Schluss hielt es dann auch Bergs Schlussmann Christian Utmälleki nicht mehr in seinem Tor aus. Er stürmte fleißig mit. Doch der Schuss ging nach hinten los. Matthias Streun erlöste Mannschaft und mitgereiste Fans mit einem Schuss aus 40-Metern ins leere Tor. SCF-Abteilungsleiter Alfred Thurner freute sich riesig über das nachträgliche Geschenk in Form von drei Punkten, das ihm die Mannschaft zu seinem 60. Geburtstag bereitet hat.. „Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte er und fügte fast schon euphorisch hinaus: „Jetzt packen wir auch den direkten Klassenerhalt.“

Quelle: fussball-vorort.de

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