Sieg gegen Rostock! Haching schöpft neuen Mut

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Endlich mal wieder ein Grund zur Freude: SpVgg-Trainer Claus Schromm.

SpVgg Unterhaching -Es war das große Zittern bis zur 96. Minute, am Ende stand aber ein wichtiges Lebenszeichen der SpVgg im Abstiegskampf. Gegen Hansa Rostock reichte es nach 2:0-Führung zu einem hart erkämpften 2:1-Erfolg. Ein Big point, der die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiterleben lässt.

Eigentlich war es durchaus verheißungsvoll, wie die Gastgeber sich vom Anpfiff weg in die Partie warfen. Man sah: Der Ernst der Lage ist den Spielern klar, es geht um alles. So dribbelte sich schon in der 3. Minute Lucas Hufnagel energisch durch die Rostocker Hintermannschaft Getümmel und in den Strafraum. Einen Torabschluss gab es nicht, dafür aber gleich mal Applaus von den Tribünen, diedank der großen Freikartenaktion diesmal üppig besetzt waren. Vor der Pause war allerdings nur der mitgereiste Rostocker Anhang mit rund 1000 Mann in bester Stimmung und sang sich fröhlich durch die erste Halbzeit.

Hansa begann nach 20 Minuten, den eigenen Fans Grund für gute Laune zu liefern. Bis zur Pause war es schmeichelhaft, dass die Partie noch 0:0 stand. Zunächst leistete sich in der 25. Minute Thomas Hagn einen katastrophalen Ballverlust, Markus Schwabl klärte in höchster Not noch vor dem alleine aufs Tor stürmenden Weidlich. Vier Minuten später köpfte Grupe nach einem Eckball vollkommen freistehend aufs Hachinger Gehäuse, dass er den Ball nicht richtig traf, war Glück. Wieder nur zwei Minuten später tauchte Savran alleine vor Felix Ruml auf, der stand erfolgreich im Weg. Als Hufnagel den ersten Hachinger Torschuss abgab, waren schon 43 Minuten gespielt.

Nach einer Stunde passierte dann aber doch etwas, das auch die Hachinger Zuschauer in Entzücken versetzte. Und endlich auch das, womit Trainer Claus Schromm schon so oft gehadert hatte: Das kleine Quäntchen Glück war auf Seiten der Hausherren. In der 60. Minute sprang der Ball von der Unterkante der Latte an den Innenpfosten des Rostocker Tores – und von da ins Netz. Das 1:0, die erlösende Führung im ersten von sechs Abstiegsendspielen. Alon Abelski war goldrichtig gestanden und hatte den Ball Richtung Tor bugsiert, nachdem Hagn nach einem Eckball aus 20 Metern abgezogen hatte.

Zwei Minuten später wurde Hufnagel im Strafraum gelegt, Schiedsrichter Schwermer wollte zwar kein Foul gesehen haben, der Linienrichter zeigte das Foul aber an – Elfmeter für die SpVgg. Nach zuletzt drei vergebenen Versuchen trat diesmal Yannic Thiel an und traf. 2:0, Haching war urplötzlich auf der Siegerstraße.

Der Hachinger Schwung ebbte nicht ab, es entwickelte sich eine spannende Partie. Allerdings gab es in der 75. Minute noch einmal einen Rückschlag, als Hüsing per Kopf zum 2:1 traf. Die Angriffsbemühungen der Gäste blieben in einer dramatischen Schlussphase danach aber erfolglos, die SpVgg rettete den Sieg über die Zeit und feierte einen befreienden Dreier.

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Quelle: fussball-vorort.de

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