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Die Siegesserie hält an

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- Weiterhin auf ihre Heimstärke bauen können die Spieler und Verantwortlichen des SV Ohlstadt. In seiner dritten Bezirksliga-Saison ist der Klub zu Hause noch ohne Punktverlust. Drei Spiele - drei Siege. Gegner gestern war der TSV Forstenried. Der Tabellenletzte wurde mit 2:1 (1:0) besiegt - mühevoll aber verdient. "Das war heute ein absoluter Arbeitssieg", meinte SV-Trainer Stefan Schwinghammer, "wir haben uns durch zu viele Ballverluste das Leben selber schwer gemacht."

Nachdem der SVO auswärts bislang nicht anzutreten brauchte, hat er eine bis dato makellose Punkteausbeute. "Wir müssen uns aber trotzdem weiterentwickeln", versuchte Schwinghammer aufkommende Euphorie zu bremsen, "denn jetzt kommen schön langsam härtere Aufgaben auf uns zu."

Gleich nach Anpfiff unterstrichen die Gäste, dass sie unbedingt den ersten Punktgewinn der Saison erreichen wollten. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als gleich zwei Gästespieler freistehend vor Ohlstadts Torhüter Andreas Frombeck auftauchten, Christian Kindermann jedoch zu überhastet abschloss. Wachgerüttelt durch diese Aktion ergaben sich nun auch Chancen für die Platzherren.

So zum Beispiel in der 19. Minute gleich im Sekundentakt. Erst setzte Michael Neumeier einen Freistoß an den linken Pfosten, die anschließende Flanke köpfte Markus Reißl über das Gehäuse. Als sich beide Teams schon auf die Halbzeitpause freuten, schlugen die Gastgeber doch noch zu. Nach einer Flanke von Tobias Fischbach war erneut Markus Reißl mit dem Kopf zur Stelle und markierte den 1:0 (45.) Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel feierte Florian Obermeier sein Debüt in den Reihen des SV Ohlstadt. Er führte sich auch gleich glänzend ein, indem er das zweite Ohlstädter Tor einleitete. Seinen Querpass verwandelte Tobias Fischbach zum 2:0 (69.). Noch in den Jubel über den erzielten Treffer kamen die Gäste jedoch zum Anschlusstreffer. Arni Igrishta überwand die Abseitsfalle und vollstreckte zum 1:2 (70.). Hatte Fischbach mit seinem Tor für Erleichterung gesorgt, ging nun das Zittern wieder los. Dementsprechend groß war der Jubel auf Seiten der Gastgeber als der Schlusspfiff fiel.

Bleibt nur noch die Frage, warum sich der SVO am gestrigen Sonntag so schwer getan hat? Lag es an der ungewohnten sommerlich hohen Temperatur oder machte sich doch das Fehlen des gesperrten Christian Obermeier bemerkbar? Eine weitere Möglichkeit wäre die ungeliebte Favoritenrolle, die der SVO gegen den Tabellenletzten wohl oder über übernehmen musste. Doch letzteres wollte selbst Schwinghammer nicht gelten lassen. "Das kann ich mir nicht vorstellen. Wir waren über weite Strecken einfach zu unkonzentriert und haben zu viele Chancen ausgelassen."

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