Siegtreffer in der Schlussphase

- Emmering - Erst in der Schlussphase stellte der FC Emmering am Samstagnachmittag vor 100 Zuschauern in einer kampfbetonten Begegnung den 4:2-Sieg über den Tabellenvierten vom SV Aubing sicher. Mit diesem Erfolg machte die Tochtermann-Elf wichtigen Boden im Kampf um den Abstieg gut.

<P>"Zur Pause schlichen wir wie die begossenen Pudel in die Kabine", beschrieb FCE-Coach Tochtermann die Verfassung der Spieler nach 45 Minuten. "Doch die Mannschaft zeigte Charakter und fand über den Kampf wieder zurück ins Spiel. Sie hat Moral bewiesen und durch diesen Erfolg an Selbstvertrauen gewonnen. Der Sieg geht voll in Ordnung."<BR>Christian Scherer hatte seinen Torhunger mit drei erzielten Treffern beim letzten Auswärtsauftritt in Rottach-Egern längst noch nicht gestillt. </P><P>Nach einer knappen Viertelstunde verlängerte der Ex-Eichenauer per Kopf einen Freistoß von Sebastian Jakob zur verdienten Emmeringer Führung. Bei zwei weiteren dicken Chancen hätte der gefährlichste Emmeringer Angreifer bereits frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. Auf dem Weg zum 2:0 wurde der Goalgetter aber von Büttner gestoppt und bei einem Kopfball lenkte Aubings Schlussmann Stefan Eckmayer den Ball gerade noch über den Querbalken.<BR><BR>Nachdem es dem FCE in dieser Phase nicht gelang nachzulegen, ließen sich die Münchner Vorstädter nicht lange bitten. Innerhalb von drei Minuten stellten sie mit zwei Treffern den Spielverlauf auf den Kopf: Pavic überwand mit einem verdeckten Schuss aus zehn Metern Torhüter Florian Eckl, und den schönsten Spielzug der Gäste, eingeleitet von Kapitän Andreas Koch über Mittelstürmer Mayer, vollendete Büttner mit der 2:1-Pausenführung für die Gäste.<BR><BR>Die Führung hatte zuvor auch Christian Scherer auf dem Fuß, aber das Leder neben den Pfosten gesetzt. Warum Andreas Müller den Ball kurz nach Wiederbeginn nicht im Emmeringer Tor unterbrachte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Den Emmeringer Keeper Florian Eckl hatte er ausgespielt, im letzten Moment spitzelte Robert Knopek aber dem zögernden Aubinger das Leder vom Fuß.<BR><BR>Nach der Roten Karte für Engin Ünver wegen Foulspiels an Müller wurde die Begegnung härter. Der Unparteiische und seine beiden unsicheren Assistenten waren daran nicht schuldlos. Das numerische Gleichgewicht wurde durch die Gelb-rote Karte für Aubings Torschützen kurz darauf wieder hergestellt. Ein weiteres grobes Foul an Bastian Hassloch hätte neben dem Strafstoß die Rote Karte zur Folge haben müssen. Das Duell zwischen Christian Scherer und dem Ex-Emmeringer Stefan Eckmayer entschied der FCE-Torjäger für sich. Der verwandelte Elfmeter brachte die Wende für Emmering.<BR><BR>Der eingewechselte Sascha Tochtermann trat zu einem seiner berüchtigten Freistöße an, nachdem Kapitän Stephan Steinbeißer am Trikot festgehalten wurde. Der stramme Schuss prallte von der Abwehrmauer unerreichbar für Eckmayer zum 3:2 ins Netz. Den Schlusspunkt setzte Thomas Gleissner mit dem 4:2. Aus abseitsverdächtiger Position spielte er zunächst Eckmayer aus, wobei dem Emmeringer fast noch der Pfosten des leeren Tores zum Verhängnis geworden wäre.<BR></P>

Quelle: Merkur.de

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