Vroni Hinterseer scheidet in zweiter Runde aus

Sixtus-Tennis-Turnier: Nummer eins steht im Viertelfinale

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Mit Müh und Not schaffte es Vorjahressieger Rene Schulte in die zweite Runde des Sixtus-Tennis-Turniers.

Schocknachrichten und Tiefschläge gab es beim Sixtus-Tennis-Turnier in Schliersee. Dafür war großes Tennis zu sehen. Am Samstag stehen nun die Viertel- und Halbfinals an.

Schliersee – Nach dem ersten Tag der Hauptrunde des Sixtus-Tennis-Turniers in Schliersee ist die Stimmung bei den Verantwortlichen gedrückt. Absagen namhafter Spieler und eine schwere Verletzung trübten am Freitag die Atmosphäre. „Das waren schon Schocknachrichten und Tiefschläge für uns“, sagt Ottmar Neidhardt vom ausrichtenden TC Schliersee.

An Nummer eins gesetzte Spielerin sagt Sixtus-Tennis-Turnier ab

Los ging es bereits am späten Donnerstagabend, als der an Nummer zwei gesetzte Sebastian Prechtel (TSV Starnberg) seine Anmeldung zurück zog. Der amtierende Bayerische Meister laboriert an einer Schulterverletzung. „Er kann wirklich nicht spielen, das haben uns auch Vereinskollegen berichtet“, sagt Neidhardt. Kurz darauf sagte auch noch die Nummer eins der Damen, die Rumänin Simion Oana Georgeta (GW Luitpoldpark München), ab. „Sie steht im Viertelfinale eines ITF-Turniers und bekommt da wesentlich mehr Punkte und Preisgeld“, erklärt der Schlierseer. Und auch die Bayerische Meisterin Laura Isabel Putz (TC Aschheim) strich ihre Teilnahme. „Sie spielt ein Turnier um Weltranglistenpunkte“, berichtet Neidhardt. Beim Sixtus-Cup, der zur German Masters Series zählt, gibt es Punkte für die deutsche Rangliste und insgesamt 10.000 Euro Preisgeld. Dem Sieger winken 1500 Euro, der Zweite bekommt 900 Euro.

Nicht besser wurde die Nachrichtenlage am Freitagvormittag. Der in Schliersee an Nummer drei gesetzte Philipp Regnat (DRC Ingolstadt) zog sich einen Bänderriss zu und gab beim Stand von 2:2 im ersten Satz auf. „Er musste vom Platz getragen werden.“ Turnierarzt Florian Kirchner übernahm die medizinische Versorgung.

Vorjahressieger Rene Schulte wäre beinahe ausgeschieden

Und um ein Haar hätte es auch die Nummer eins, Rene Schulte (TC Bad Homburg), nicht in die nächste Runde geschafft. Gegen Edison Ambarzumjan vom TC Pfaffenhofen/Ilm lag der Vorjahressieger im dritten Satz bereits mit 2:5 zurück, ehe er die Partie noch drehte und das Match mit 1:6, 6:3, 7:6 gewann. „Für uns war’s gut“, sagt Neidhardt, der allerdings Mitleid mit Ambarzumjan zeigt. „Er hat sehr, sehr gut gespielt. Rene Schulte hat den ersten Satz völlig verpennt und viele leichte Fehler gemacht.“ In der zweiten Runde tat sich Schulte leichter: Mit einem 6:1, 6:1 gegen Jeremy Schifris (MTTC Iphitos München) zog er als erster Spieler ins Viertelfinale ein.

Positiv aus Landkreissicht ist, dass es Vroni Hinterseer (MTTC Iphitos München) in die zweite Runde schaffte. Dort unterlag sich jedoch Eva-Marie Voracek (GW Luitpoldpark München). Die Schlierseerin startete erst am Freitag dank einer Wildcard in das Turnier. Andrea Göttfried vom TC Miesbach zog als Lucky Loser der Qualifikation ins Hauptfeld ein. Dort musste sie sich dann der an Nummer sechs gesetzten Anja Wildgruber vom MTTC Iphitos München mit 0:6, 2:6 geschlagen geben.

Viertelfinals beginnen am Samstag um 10 Uhr

Am Wochenende nun nähert sich der Sitxus-Cup seinem Höhepunkt: Am Samstag um 10 Uhr beginnen auf der Anlage in Schliersee die Viertelfinals der Damen und Herren, gegen 14/15 Uhr sind die Halbfinals angesetzt. Die Finalspiele sollen am Sonntag um 11 Uhr starten. Nach den Damen schlagen die Herren auf. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, denn die Prognose ist nicht die beste. „Da wollen wir noch gar nicht dran denken, weil da wird’s uns schwarz vor Augen“, seufzt Neidhardt. Je nach Wetterlage könnten die Finals am Sonntag früher oder später beginnen oder parallel ausgetragen werden. Gespielt werden soll, denn ein zweites Jahr 2011 wollen die Schlierseer unter allen Umständen vermeiden. „Da gab es keinen Sieger“, sagt Neidhardt. Die Finalspiele konnten nicht ausgetragen werden.

Daran denken will niemand, und gerade für Samstag ist die Vorhersage nicht die schlechteste. So erwarten die Zuschauer an der Perfallstraße bei freiem Eintritt neben großem Sport auch wieder eine Tombola, das legendäre Kuchenbuffet, eine kleine Bar mit Sommercocktails sowie Rostbratwürstl von Uli Hoeneß. 

jpa

Quelle: Merkur.de

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