Eingeklemmter Meniskus

Schmotz setzt mit Knieproblemen weiter aus

Auf Skiern will Marlene Schmotz erst wieder stehen, wenn ihr Knie ausgeheilt ist. Foto: Peter Kornatz
+
Auf Skiern will Marlene Schmotz erst wieder stehen, wenn ihr Knie ausgeheilt ist.

Die Rückkehr in den Weltcup-Zirkus zieht sich für Marlene Schmotz aus Fischbachau weiterhin. Nachdem sie zu Beginn der Saison mit ihrer Form zu kämpfen hatte, werfen sie jetzt erneute Knieprobleme zurück.

Flachau/Fischbachau – Gestern stand eine dicke rote Markierung im Kalender vieler Skirennläuferinnen. Der Nacht-slalom in Flachau gehört zu den Ereignissen, die keine Technikspezialistin verpassen will. Auch wenn gestern Abend keine Zuschauer an der Strecke waren und auch das Rahmenprogramm ausfiel – die Atmosphäre ist einfach immer etwas Besonderes. Marlene Schmotz vom SC Leitzachtal erlebte das Rennen allerdings nicht auf dem Hang, sondern zu Hause vor dem Fernseher. Sie hat weiter Knieprobleme und konnte deswegen nicht starten.

„Ich gehe erst wieder auf Schnee, wenn es hundertprozentig passt“ sagt die 26-jährige Fischbachauerin. „Es ist einfach immer noch nicht ganz ausgeheilt.“ Wie sich Schmotz die Verletzung zugezogen hat, weiß sie gar nicht genau. Beim Warmlaufen vor dem Konditionstraining traten die Schmerzen auf einmal auf. „Ich habe mir den Meniskus eingezwickt, und dann hat sich Flüssigkeit gebildet. Die muss jetzt von alleine wieder raus“, sagt sie.

Anfangs wurden die Knieprobleme mit Lymphdrainage und Salbenverbänden behandelt. Schmotz ist weiter in Therapie, bis die Schmerzen vorbei sind. „Ich werde das von Tag zu Tag entscheiden. Ich bin aber auch froh, dass es nichts Größeres war“, sagt sie.

Schmotz muss sich weiter gedulden

Schließlich hat Marlene Schmotz mit ihren beiden Kreuzbandrissen schon zwei schlimmere Knieverletzungen hinter sich. Ihre derzeitigen Probleme bringt sie aber nicht damit in Verbindung. „Klar, die Knie sind nicht mehr ganz jungfräulich, da kann immer was passieren. Aber das hat nicht direkt etwas miteinander zu tun“, sagt sie.

Das Comeback im Weltcup zieht sich für Marlene Schmotz also noch ein wenig hin. So richtig zurück ist sie noch nicht wieder. Bis jetzt hat die Fischbachauerin in vier Rennen – zwei Slaloms in Levi und zwei Riesenslaloms in Courchevel – noch kein Ergebnis stehen. Entweder schied sie aus oder qualifizierte sich nicht für den zweiten Lauf. Besonders bitter, weil sie doch im vergangenen Winter mit sieben Plätzen unter den Top 30 so richtig im Weltcup angekommen war. Ein neunter und ein elfter Platz machten Hoffnung auf mehr. Jetzt ist aber erst einmal wieder Geduld gefragt.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare