Mit Innichen bin ich heuer zufrieden“ 

Wieder ein Podestplatz für Florian Wilmsmann

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Siegerehrung im Schneegestöber: (v.l.) Florian Wilmsmann mit Kevin Drury (Kanada) und Jonathan Midol (Frankreich).

So kann‘s weitergehen: Skicrosser Florian Wilmsmann fährt in Innichen den zweiten Podestplatz seiner Karriere ein.

Innichen – Für Florian Wilmsmann, das Skicross-Ass des TSV Hartpenning, war Innichen (Südtirol) eine Reise wert: Da das für Samstag geplante Weltcup-Rennen wetterbedingt hatte abgesagt werden müssen, wurde das Quali-Ergebnis vom Freitag als Rennen gewertet. Mit Rang zwei also ein Podiumsplatz für den 23-Jährigen und 80 Weltcup-Punkte fürs Konto. Dabei war Wilmsmanns einzige sportliche Leistung am Samstag, dass er sich zur Siegerehrung neben den Kanadier Kevin Drury und den Franzosen Bastien Midol aufs Podium stellte, um die Preise in Empfang zu nehmen.

Florian Wilmsmann mit Start-/Zielsieg im Achtelfinale

Am Sonntag ging es dafür beim zweiten Weltcup-Rennen im Hoch-Pustertal richtig zur Sache. Der heftige Schneefall hatte aufgehört, und die Minusgrade in der Nacht zum Sonntag halfen, dass sich die Piste hart und kompakt durchgefroren präsentierte. Eine klare Sache wurde das Achtelfinale für Wilmsmann, der bei seinem Start-/Zielsieg der Konkurrenz keine Chance ließ.

Schon etwas enger ging’s im Viertelfinale zu, wo der Holzkirchner kurzzeitig an die zweite Stelle zurückfiel, er dann aber doch als Sieger vor Bastien Midol (Frankreich) den Zielstrich passierte. „Das Halbfinale war richtig geil. Das war Skicross vom Feinsten“, schwärmte der 23-Jährige von dem hart umkämpften Heat erneut mit Midol, mit dem Schweizer Jonas Lenherr und dem Kanadier Reece Howden. Da riskierten die Fahrer alles und die Positionen wechselten nach knackigen Überholmanövern mehrfach. Dass sich Wilmsmann letztlich im Fotofinish dem Schweizer Lenherr geschlagen geben musste, war der zweiten Negativ-Kurve kurz vor dem Ziel geschuldet. „Da hat es mich etwas zu weit abgetragen, sodass ich anschließend ein Stückchen bergauf fahren musste“, erklärt Wilmsmann. „Das hat mir letztlich die Geschwindigkeit gekostet, die mir dann auf der Zielgeraden gefehlt hat.“

Florian Wilmsmann auch beim zweiten Rennen in Top Ten

Sogar teilweise auf Rang drei vor dem Kanadier Kristofor Mahler war Wilmsmann dann im kleinen Finale gelegen. Doch etwa auf halber Strecke gelang es ihm, den Franzosen Jean-Frederic Chapuis zu Überholen. Damit erreichte Wilmsmann das Ziel als Zweiter hinter dem Kanadier Howden Reece und landete somit in der Gesamtwertung auf Platz sechs. Damit gab’s weitere 40 Weltcup-Punkte, sodass der 23-Jährige sagt: „Mit Innichen bin ich heuer wirklich zufrieden.“ 

esc

Quelle: Merkur.de

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