„Ich bin zufrieden“

Schichos Formkurve zeigt nach oben

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Zieleinlauf vor der Frauenkirche : Elisabeth Schicho in Dresden.

Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Langläuferin Elisabeth Schicho ihren 22. Platz beim Weltcup in Dresden. Die Schlierseerin durfte auch im Teamsprint ran.

Dresden – „Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, so fasst Langläuferin Elisabeth Schicho ihr Sprint-Wochenende in Dresden zusammen. Nachdem der Schlierseerin zuletzt in ihrer Lieblingsdisziplin das Tempo fehlte, machen die Auftritte am mit 4000 Kubikmeter Kunstschnee präparierten Dresdner Elbufer Hoffnung.

Schon am Samstag im Einzel überstand die 27-jährige die Qualifikation problemlos. Auf dem 800 Meter langen Rundkurs, der zweimal durchlaufen werden musste, war im Viertelfinale Endstation. Gegen die Norwegerin Maiken Caspersen Falla und die Slowenin Katja Visnar fehlten die Körner. Da half auch das frenetische Anfeuern der rund 3000 Fans am Streckenrand nicht. Dennoch konnte Schicho mit Platz 22 endlich wieder Weltcup-Punkte verbuchen. „Ich bin zufrieden, nachdem die letzten Rennen überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen sind. Das war mutig und offensiv, und das gute Gefühl will ich mitnehmen in die nächsten Wochen.“

Schichos couragierter Auftritt hat auch das Trainerteam überzeugt, und so wurde sie gestern im Teamsprint aufgestellt. Mit ihrer Allgäuer-Trainingspartnerin Laura Gimmler ging sie als Team Deutschland II an den Start. Ein wichtiger Wettkampf für das Duo, da es vor der WM der einzige Wettbewerb in dieser Disziplin ist. „Wir haben vor allem die Wechsel letzte Woche auch schon geübt“, sagt Schicho. So war die Quali für den Finallauf kein Problem. Bis zum vierten Wechsel konnten die beiden dort das Tempo der Spitzengruppe mitgehen, dann schwanden die Kräfte. „Auf der letzten Runde ist die Post abgegangen. Laura hat mit kleiner Lücke übergeben und dann musste ich alles im Wind laufen und hatte mit meinen schweren Beinen zu kämpfen. Aber insgesamt ein Tag, den ich als recht positiv mitnehmen“, sagt Schicho, nachdem es am Ende Platz sieben wurde. Die Formkurve zeigt nach oben, doch so langsam läuft die Zeit davon. Noch fehlt ein Ergebnis unter den Top acht oder zwei unter den Top 15, um die WM-Norm zu knacken. Ihre nächste und zugleich letzte Chance hat Schicho Anfang Februar beim Sprint-Weltcup im finnischen Lahti.  

Quelle: Merkur.de

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