Sturzpech verhindert weiteren Meistertitel

Zwei Bayern-Titel für kleine Langläufer

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Strahlende Gesichter und gute Resultate gab es für das SVO-Team zuhauf bei der bayerischen Meisterschaft. 

Erfolgreich waren die Nachwuchs-Langläufer des Skiverbands Oberland bei der Bayerischen Meisterschaft im Fichtelgebirge.

Neubau – Überaus erfolgreich war der Langlauf-Nachwuchs des Skiverbands Oberland (SVO) bei der bayerischen Meisterschaft. Keine Frage, dass die meisten der 28 kleinen Athleten mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht aus Neubau im Fichtelberg heimkehrten. Gleich zweifach mit einer Goldmedaille dekoriert schnitt Hanna Richter (SC Lenggries) dabei am besten ab. Sowohl im Einzel in der Klasse U12 über 2,5 Kilometer im klassischen Stil eroberte sie den Platz an der Spitze, als auch in der abschließenden Staffel. Hier war die kleine Isarwinklerin im Team I der Region IV zusammen mit Luisa Dahlke und Romi Hartlieb (beide SC Partenkirchen) angetreten.

Am ersten Wettkampftag am oberfränkischen Fichtelberg stand das Einzelrennen im klassischen Stil mit Technikelementen auf dem Programm. Es war eine Herausforderung für das Wachsteam, da viel weicher Neuschnee die Spur sehr langsam machte. Zudem ging die weiße Pracht im Laufe des Rennens in Regen über. Doch die Verbandstrainer Basti Eisenhut, Hansi Fischhaber, Otto Schwarz und Klaus Zellinger sowie Martin Gatter als Chef-Tester hatten die Problematik ausgezeichnet im Griff und stellten den Nachwuchsathleten hervorragendes Skimaterial zur Verfügung.

Eine Sprungschanze, einige Bodenwellen, eine Spitzkehre in der Abfahrt und ein Omega waren bei den Elementen zu bewältigen. Eine besondere Herausforderung war dabei ein leichter, etwa 100 Meter langer Anstieg, der ohne Stockeinsatz zu bewältigen war. Fehler in den jeweiligen Technikzonen wurden mit Strafsekunden geahndet. Hier hatte Maria Gatter (SLV Tegernsee) besonders kritische Kampfrichter erwischt, die ihr zusätzliche 15 Sekunden aufbrummten. Da war die Enttäuschung natürlich groß. Mit entsprechender Wut im Bauch ging Gatter tags drauf ins Staffelrennen und schaffte als Schlussläuferin des Teams II der Region IV in der Klasse U14/15 zusammen mit Katrin Wörnle (SC Partenkirchen) und Magdalena Meixner (TSV Hartpenning) den beachtlichen vierten Rang gegen teils erheblich ältere Konkurrenz.

Sturzpech verhinderte einen weiteren SVO-Meistertitel in dieser Altersklasse. Zuvor lagen nämlich das Team Region IV I mit Rosalie Schmidt und Franziska Zuber (beide TSV Hartpenning) zusammen mit Lea Zimmermann (SC Partenkirchen) klar auf Goldkurs. Trotz des Missgeschicks erreichten sie mit lediglich 2,9 Sekunden Rückstand nach sechs Kilometern auf das siegreiche Allgäuer Trio den Zielstrich.  

esc

Quelle: Merkur.de

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