Softball: Licht und Schatten beim Gastspiel in Regensburg

Offensive Ladehemmung im zweiten Match: Freising Grizzlies bleiben nach Kantersieg ohne Punkte

Mara Sandner in Aktion
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Gut gepitcht ist nur halb gewonnen: Mara Sandner (beim Wurf) und Co. ließen in den beiden Partien bei den Regensburg Legionären insgesamt nur fünf Runs zu – trotzdem reichte es lediglich für einen Sieg.

Mit einem Split mussten sich die Freisinger Softball-Frauen in Regensburg begnügen. Danach sah es nach dem ersten Match wahrlich nicht aus.

Freising - Für die Softballdamen der Freising Grizzlies ging es zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison zu einem Auswärtsspieltag. Nach drei Siegen sowie einer Niederlage in den bisherigen Heimpartien mussten sie am Samstag bei den Regensburg Legionären ran – und kehrten mit einem Split aus der Oberpfalz zurück. Das erste Match konnten die Freisinger Frauen mit 11:3 Runs für sich entscheiden – das zweite gaben sie mit 0:2 ab. Damit stehen die Grizzlies nun mit 4:2 Siegen auf Platz zwei der Südstaffel – hinter den ungeschlagenen Stuttgart Reds.

Als Gäste waren die Freisingerinnen als Erste mit Schlagen an der Reihe: Mara Sandner holte dank eines starken Hits von Fiona Brosch gleich den ersten Score. Brosch stand danach auch als Pitcherin auf dem Mound und machte ihre Sache gut. Trotzdem schafften es die Regensburger Frauen, zwei Punkte einzufahren.

Aufgrund der Mercy Rule war Spiel eins bereits nach dem sechsten Inning vorbei

Das wollten sich die Grizzlies allerdings nicht gefallen lassen: Sie wechselten Shaya Raziorrouh im dritten Inning als Pitcherin ein – und diese ließ bis zum fünften Durchgang zusammen mit ihren Teamkameradinnen im Feld keine Zähler zu. Am Ende sicherten sich die Legionärinnen noch einmal einen Zähler – doch der reichte bei Weitem nicht, um mit den Freisinger Mädels mithalten zu können. Denn die erzielten dank starker Schläge, klugem Spieleinsatz und Fehlern des Gegners über die ganze Partie verteilt zehn weitere Punkte. Das Spiel war dank der Mercy Rule im sechsten Inning beim Stand von 11:3 beendet. Zuvor gab’s noch den Rückwechsel zu Brosch als Pitcherin.

Im zweiten Duell wendete sich jedoch das Blatt. Die Regensburgerinnen setzten nun eine amerikanische Pitcherin ein. Ihr Spiel war nicht überragend, dennoch konnten die Grizzlies irgendwie die Bälle nicht verwerten. Dies spielte dem Heimteam in die Karten: Die Oberpfälzer Damen ergatterten gleich im ersten Inning zwei Punkte und ließen die Freisinger Mädels kein einziges Mal über die Homeplate laufen. Zählbares für Freising? Fehlanzeige. Zwar schafften es die Bären, ihre Gegnerinnen im weiteren Spielverlauf in Schach zu halten, was auch ein Verdienst von Pitcherin Mara Sandner war. Am Ende stand es aber 2:0 für Regensburg.

Am kommenden Wochenende besteht die Möglichkeit zur Revanche

Mit dem Split sind die Freisingerinnen trotzdem zufrieden. „Es waren definitiv zwei gute Partien“, betonte Spielerin Rebecca Hillebrand. „Natürlich geht es immer besser.“ Die Gelegenheit, es noch besser zu machen und sich für die Nullnummer in der zweiten Partie zu revanchieren, bekommen die Grizzlies-Mädels am nächsten Heimspieltag am Samstag, 19. Juni. Da steigen um 13 und 15.30 Uhr die beiden Rematches gegen die Legionärinnen.

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