„Solange kein Angebot kommt, bleibe ich“

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Wilson Onyemaeke ist neu beim SCF.

Fürstenfeldbruck – Der Stürmer mit nigerianischen Wurzeln, Wilson Onyemaeke, nahm vor dem Spiel gegen Markt Schwaben Stellung zur Situation beim SCF und seinen eigenen Zielen.

Herr Onyemaeke, obwohl der SCF in Unterföhring verloren hat, haben Sie bereits eine gute Leistung gezeigt und glänzten dabei vor allem als Vorbereiter. Sehen Sie sich selbst eher als Torjäger oder als Vorlagengeber?

Ich bin zum SCF gekommen, um Tore zu schießen. Aber das Spiel in Unterföhring ist etwas anders gelaufen als ich das erwartet hatte. Wir haben zwar überlegen gespielt, aber haben den Gegner damit nicht wirklich in Gefahr gebracht. Ich musste mir viele Bälle im Mittelfeld holen und dann abspielen. So kamen die Vorlagen zustande. Wenn wir diese Chancen genutzt hätten, hätten wir das Spiel auch gewinnen können.

Sie hoffen auf ein Engagement im Profibereich, sind nun aber vorerst beim SCF gelandet. Wie kam es dazu?

Ich wohne seit sechs Monaten mit meiner Ehefrau in Fürstenfeldbruck. Die Landesliga ist zwar nicht die beste Liga, aber ich habe nur zehn Minuten zum Stadion. Außerdem gefällt mir die Umgebung hier.

Würden Sie bei einem entsprechenden Angebot auch zu einem Regionalligisten wechseln, oder warten Sie auf einen Proficlub?

Mein Ziel ist die 3. Liga. Ich hatte auch schon Angebote aus der Regionalliga. Aber solang kein Angebot kommt wie ich es mir vorstelle, spiele ich lieber zuhause, bevor ich mir irgendwelchen Stress mache.

Beim SC Fürstenfeldbruck läuft es momentan alles andere als rund. Jetzt kommt auch noch der Tabellenführer aus Markt Schwaben. Wie geht Ihre Mannschaft in dieses Spiel?

Normalerweise ist Fürstenfeldbruck gegen Markt Schwaben in der Favoritenrolle. Das ist bei der momentanen Tabellensituation aber natürlich nicht der Fall. Trotzdem müssen wir siegen, da gibt es nichts anderes. Ich hoffe, dass wir hinten keine Fehler machen und mutig nach vorne spielen. Fürstenfeldbruck hat eine junge Mannschaft mit viel Talent, aber sie müssen sich nach vorne noch mehr zutrauen. Ich habe bislang meistens gewonnen, wenn ich mit meinen früheren Mannschaften gegen Markt Schwaben gespielt habe. Das muss am Samstag wieder gelingen.

Das Gespräch führte Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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