FCU sorgt für Pullachs nächste Pleite

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Efkan Bekiroglu ließ beim Sieg gegen Pullach erneut seine technischen Fähigkeiten aufblitzen.

FC Unterföhring - Die Besten der Liga sind für den FC Unterföhring gerade gut genug. In der Hinrunde kassierte der Bayernligist gegen das Top-Trio satte sieben Punkte ein. Am Mittwoch starteten die Spitzenspielwochen der Rückrunde mit einem Knaller. Mit 3:0 (1:0) gewann der FCU beim SV Pullach.

Obwohl die Pullacher in der Tabelle Zweiter mit Tuchfühlung zum Ersten sind, geht es für sie mangels Aufstiegsoption um nichts mehr. Genau das ist dem Team des ehemaligen Ismaninger Trainers Frank Schmöller auch anzumerken. Das Topteam der Liga mühte sich, aber der letzte Zug fehlte; in der Hinrunde gab es gegen Föhring noch ein 1:1.

Auf der anderen Seite machte der FCU in einem munteren Spielchen zweier offensiv denkender Mannschaften deutlich, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Der FCU hatte immer wieder seine Möglichkeiten, die nur oft nicht über den Ansatz der Torgefahr hinaus kamen. Die Unterföhringer ließen die letzte Konsequenz am Strafraum der Pullacher vermissen und sie trafen in der unmittelbaren Tornähe dann auch falsche Entscheidungen.

In das Bild passte Mitte der ersten Hälfte eine Großchance, als Albion Vrenezi und Efkan Bekiroglu alleine auf den Torwart Sandro Volz zuliefen und mit einem Schuss viel zu wenig aus der Szene machten. Die Führung erzielte der FCU erst spät in der ersten Hälfte nach einer Ecke (44.). Es herrschte große Konfusion im Pullacher Strafraum mit fröhlichem Scheibenschießen der Gäste. Erst traf Abwehrchef Andreas Brandstetter den Pfosten und beim Nachschuss war das gesamte Tor offen, so dass sich Albion Vrenezi nicht zweimal bitten ließ. Die Führung zum Seitenwechsel war hochverdient und Pullach hätte sich auch bei einem 0:2 nicht beschweren können.

Nach der Pause begannen die Pullacher dann, sich intensiver gegen die drohende dritte Heimpleite zu wehren. Das Heimteam hatte mehr vom Spiel und auch seine Möglichkeiten, aber das ganz große Brett war nicht dabei. Einmal mehr lebte der FCU von seiner disziplinierten Defensivarbeit.

Der FCU lauerte auf seinen Matchball, und der kam in der 79. Minute für Efkan Bekiroglu. Unterföhrings Mann des Jahres wurde am Fünfmeterraum angespielt, ließ drei Verteidiger mit einer sensationellen Drehung ins Leere laufen und dann hieß es 0:2. Bei seinem 19. Saisontor hatte der künftige Kicker des FC Augsburg eine goldene Idee und setzte die technisch perfekt um. Als Torwart Sandro Volz einen Ausflug Richtung Eckfahne machte, bekam mit einem missratenen Klärungsball Leo Mayer noch das 3:0 aufgelegt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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