2:2 – Später Ausgleich schockt Pipinsried

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Kampf um den Ball: Rosenheims Frederik Schramme stört den Pipinsrieder Christian Adrianowytsch (gelbes Trikot), der es im Spiel aber meist mit Markus Einsiedler zu tun bekam.

Knapp an der Sensation vorbei. Ein Tor in der Nachspielzeit verhinderte einen Sieg des FC Pipinsried gegen den Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim. Das Match endete 2:2. Tobias Strobl ist trotzdem guter Dinge.

Natürlich war der Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl nach dem Abpfiff des Erstrunden-Hinspiels enttäuscht. Bis zur 65. Minute hatte sein Team mit 2:0 geführt – eine Sensation lag in der Luft. In der 89. Minute zeigte Referee Markus Pflaum drei Minuten Nachspielzeit an. In der 94. Minute war TSV-Joker Vincenzo Potenza zur Stelle und chippte das Leder nach einer Ecke von rechts über die Linie.

„Da waren wir nicht clever genug“, schüttelte Strobl den Kopf, gab aber gleich die Parole für den Freitag aus: „Wir haben auch schon auswärts gewonnen.“

Dabei hatten seine Pipinsrieder einen Auftakt nach Maß erwischt: Während sich ihre Gäste noch nach vorne orientierten, zappelte das Leder schon in ihrem Netz: Tobias Strobl setzte Serge Yohoua auf der rechten Seite ein. Der Ivorer ließ Majdancevic stehen und flankte vor den Rosenheimer Kasten. Dort sprintete Dominik Schön in die Lücke zwischen Wallner und Kokocinski und bugsierte das Leder aus fünf Metern über die Linie (1:0/ 4.). Die Rosenheimer schüttelten sich indes nur kurz und gingen zum Gegenangriff über: In den folgenden 30 Minuten schnürten sie den FCP regelrecht ein, die Gelb-Blauen kamen kaum über die Mittellinie. Ein Mann rückte immer mehr in den Mittelpunkt: Markus Einsiedler. Der Stoßstürmer, der mit einer Gesichtsmaske spielte, ging immer wieder in Luft- und Bodenduelle mit Pipinsrieds robustesten Defensivmann des Dorfclubs, Christian Adrianowytsch, zu tun. Einige wenige Male kam der Rosenheimer zum Abschluss: Zum Beispiel in der 28. Minute, als sich Frederik Schramme rechts clever durchgesetzt und auf seinen Offensivkollegen zurückgelegt hatte, der aus acht Metern abzog; doch irgendwie brachte FCP-Schlussmann Tobias Antoni noch seinen Fuß dazwischen. Noch größer war Einsiedlers Einschussmöglichkeit fünf Minuten vor der Pause: Diesmal brachte Schramme das Leder hoch vor den FCP-Kasten, Einsiedler stand förmlich in der Luft und konnte sich die Ecke aussuchen, zielte aber zu hoch (40.).

Nach der Pause entwickelte sich das Match zu einem Schlagabtausch: Erst hatte Daniel Majdancevic eine gute Szene (47.), dann hatte Ibrahim das 2:0 auf dem Fuße (56.). Schließlich klingelte es wieder bei den Sechzgern: Sebastian Fischer nutzte einen „dritten Ball“ nach einem Angriff über rechts (2:0/60.). Die Rosenheimer antworteten schnell: Majdancevic visierte den linken Innenpfosten an, von dort schoss das Spielgerät ins Netz (2:1/65.). Der Rest war eine Pipinsrieder Abwehrschlacht – die eine Minute zu lange dauerte. Am Freitag geht es weiter: um 18.30 Uhr suchen die Gelb-Blauen in Rosenheim ihre Chance. Aber es wird schwer.

Quelle: fussball-vorort.de

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