Spätes Glück durch Doms

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Flug ins Glück: Marco Doms (r.) erzielte in Hebertsfelden den Siegtreffer, gegebenenfalls eine Art Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt.

TSV Eching - Das könnte es für den TSV Eching gewesen sein: Im Kampf um den Klassenerhalt holte die Ostertag-Truppe am Mittwoch mit dem 2:1 in Hebertsfelden den vielleicht entscheidenden Sieg.

Die starken Regenfälle aus der vorherigen Nacht bescherten beiden Teams einen tiefen, rutschigen und deshalb nur schwer bespielbaren Platz. Die weit gereisten Zebras stellten sich auf die örtlichen Bedingungen anfangs besser ein und wären um ein Haar früh belohnt worden: Fabijan Hrgota (11.) scheiterte mit seinem Versuch an der Latte. Bei der ersten guten Gelegenheit des SVH zeigte sich Echings Schlussmann auf dem Posten, parierte einen Schuss von Michael Vorwallner aus spitzem Winkel. Der TSV antwortete mit einer schönen Kombination durch das Mittelfeld, die Christian Mühlberger zum 0:1 (20.) verwertete.

Zwar bemühten sich die Gastgeber um Zugriff auf die Partie, kamen aber über Ansätze kaum hinaus. „In der ersten halben Stunde haben wir, wie in Freising schon, guten Fußball gespielt“, lobte Trainer Alfred Ostertag: „Aber wir hätten nachlegen müssen.“ Der Coach bemängelte die fehlende Körpersprache, was auch dem SVH nicht entging. Nach einem Freistoß von Franz Holzner köpfte Franz Stöger auf das TSV-Tor, doch die Zebras retteten den knappen Vorsprung in die Pause.

Der Treffer für die Gastgeber deutete sich nicht an, fiel nach gut einer Stunde trotzdem. Vorwallner servierte für Christian Haslbeck – 1:1 (63.). In den Folgeminuten witterte Hebertsfelden Morgenluft, während die Ostertag-Elf konfus agierte. Mit der Hereinnahme von Tolga Kilic und Marco Doms gewannen die Echinger wieder an Stabilität. In der hart geführten Schlussphase rutschte Michael Ott auf dem noch immer nassen Geläuf aus, so dass Kapitän Mustafa Kantar mit einer Notbremse den möglichen Rückstand verhinderte. Schiedsrichter Siegfried Straßhofer stellte Kantar mit glatt Rot ebenso vom Platz (87.) wie Vorwallner auf Seiten des SVH 120 Sekunden später (Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels). Die Gastgeber lockerten die Deckung, hätte ihnen doch der eine Punkt wenig genützt.

Den letzten Höhepunkt der Partie sparte sich der TSV Eching bis weit in die berechtigte Nachspielzeit auf. Maximilian Preuhs tankte sich auf der rechten Seite durch und fand in der Mitte den eingewechselten Doms, der zum umjubelten, späten Siegtreffer einschob.

 

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Quelle: fussball-vorort.de

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