Sparkassencup Rosenheim

Martin Breu: „Richtig los geht‘s erst in der Zwischenrunde!“

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Zwischenrunde geschafft: die Emmeringer (hi., v.l.) Co-Trainer Andi Bauer, Christian Breu, Dominik Lohmaier, Alex Robeis, Simon Wimmer, Trainer Hans Weiß, (vo., v.l.) Michael Tuscher, Martin Breu, Hans Deinzer, Seppi Niedermaier und Thomas Leykam.

Beim Sparkassencup in Rosenheim konnte sich der TSV Emmering für die nächste Runde qualifizieren. 

Mund abputzen, weiterkicken! Es sei nicht der beste Auftritt seines Teams in der Vorrunde beim Sparkassenpokal in Rosenheim gewesen, gesteht Martin Breu. „Aber generell ist das Niveau in der ersten Runde meistens überschaubar“, weiß Emmerings Kapitän aus seiner jahrelangen Erfahrung auf dem prestigeträchtigsten Parkettboden im Inn/Salzach-Kreis zu berichten.

So ein „bisserl durchwachsener“ Start in die bei den Grün-Weißen so beliebte Hallensaison habe eigentlich keinerlei Aussagekraft. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Hauptsache, man hat das Ticket für die Zwischenrunde in der Sporttasche.

Die Reihenfolge der drei begehrten Qualifikationsplätze machten in Gruppe D Emmering, Ligakonkurrent TuS Prien und der TuS Traunreut (Kreisliga 2) untereinander aus. Sechs Zähler betrug in der Endabrechnung Emmerings Vorsprung als Drittplatzierter auf den Vierten, SV Schloßberg. Ein Unterschied, der auch im direkten Auftaktduell mit dem Kreisklassisten deutlich wurde, das die Truppe um TSV-Trainer Hans Weiß mit 4:1 für sich entscheiden konnte.

„Das war unser bestes Spiel“

Deutlich spannender gestaltete sich das Kräftemessen mit Kreisliga-Tabellennachbar Prien. „Das war unser bestes Spiel. Da sind wir so kompakt und erfolgreich wie die letzten Jahre gestanden“, lobte Martin Breu. Den entscheidenden Treffer zum 2:1-Erfolg steuerte Sommerneuzugang Thomas Leykam bei und unterstrich damit auch in der Halle seine Bedeutung für die Emmeringer. Kapitän Breu zeigte sich positiv vom Einstandsturnier des 18-Jährigen überrascht: „Er hat seine Sache recht gut gemacht und drei, vier Tore beigesteuert.“ Ein wenig konnte Leykam somit das Fehlen von Emmerings „absolutem Hallenspezialisten“, Christof Kirchlechner, kompensieren, der seit eineinhalb Monaten an einem Muskelfaserriss laboriert. Womöglich hätte Kirchlechners Torriecher beim krampfigen 1:1-Remis mit Rohrdorf (B-Klasse) den Unterschied ausgemacht. „Mit dem Anpfiff sind wir in Rückstand geraten, lange hinterhergelaufen und haben ziemlich viele Chancen vergeben“, erklärte Martin Breu.

Beim 5:2-Sieg über den TV Feldkirchen (A-Klasse) blitzte dann wieder die gewohnte Souveränität auf, die bei der 1:5-Packung gegen Traunreut zum Tagesabschluss doch wieder auf der Strecke blieb und damit der Emmeringer Gruppensieg passé war. „Vor dem letzten Spiel waren beide schon weiter, und Traunreut war wirklich nicht schlecht, deshalb sollten wir das nicht überbewerten“, analysierte Martin Breu. Auch mit Blick auf die noch größtenteils verwaisten Tribünenränge sagte der Routinier ganz entspannt: „Richtig los geht‘s erst in der Zwischenrunde.“ JULIAN BETZL

Quelle: Merkur.de

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