Schafft Fürstenfeldbruck die Wende im Abstiegskampf?

Vor Spiel in Aindling: Präsidiums-Querelen erreichen SCF-Elf

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Michael Westermair hat die Flasche noch nicht leer. Der Trainer glaubt noch an den Klassenerhalt.

SC Fürstenfeldbruck - Während auf Präsidiumsebene weiter der Zankapfel rumgereicht wird, versucht die Landesliga-Elf des SC Fürstenfeldbruck die Wende im Abstiegskampf zu schaffen. Doch die Querelen gehen vor der Partie am Sonntag, 17 Uhr, in Aindling auch an den Spielern nicht spurlos vorüber.

Fürstenfeldbruck – „Wir versuchen natürlich, das Ganze auszublenden“, sagt Trainer Michael Westermair. Das sei zwar nicht immer komplett möglich. Trotzdem betont der Coach: „Wir müssen uns aufs Sportliche konzentrieren.“ Seine Marschroute für die Partie in Aindling: „Fighten bis zum Umfallen.“

Den Gegner kennt der Übungsleiter praktisch aus dem Effeff. Nach seiner aktiven Zeit beim SCF spielte Westermair noch von 2006 bis 2010 insgesamt 93-mal im Aindlinger Trikot und erzielte dabei 33 Tore. Mittlerweile hat es bei den Schwaben allerdings einen personellen Umbruch gegeben. „Ich habe nicht mehr mit vielen Leuten aus dem aktuellen Kader zusammengespielt“, sagt Westermair. Dennoch kenne er die Elf recht gut: „Aindling ist heimstark, kampfstark, eine gute Truppe.“

Allerdings weisen die Gastgeber eine Parallele zum SCF auf: Auch sie warten 2016 noch auf einen Sieg. Lediglich zum Frühjahrsrundenauftakt in Raisting gelang den Tabellensechsten ein 1:1-Remis. Gegen Memmingen (0:1) und bei Brucks Lokalrivalen in Oberweikertshofen (1:4) gingen sie leer aus.

Obwohl Ainding und den SCF in der Tabelle satte 15 Punkte trennen, glaubt Westermair deshalb an ein knappes Spiel: „Ich stelle mich auf einen heißen Fight ein.“ Taktisch will der Übungsleiter weder mit Mann und Maus ins offene Messer laufen, noch sich komplett hinten reinstellen. Otto Rehhagels kontrollierte Defensive lässt grüßen.

Personell halten sich die guten und schlechten Nachrichten die Waage. Zwar ist Tamas Madar nach seinem Heimaturlaub wieder dabei, und auch Marian Knecht dürfte wieder von Anfang an zur Verfügung stehen. Dafür fallen Christian Mühlberger mit Verdacht auf Meniskusschaden und Fernando Ernesto wegen einer Muskelverhärtung aus. Unklar ist, ob Marko Ecker und Carl Weser rechzeitig fit werden.

Text: Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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