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Derby zwischen Planegg und Gräfelfing: Der Wille entscheidet das Spiel

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Von: Michael Grözinger

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Bekanntes Duell: Im Hinspiel setzte sich der SV Planegg-Krailling um Torschütze Stefanos Bavas (r.) gegen Michael Wagners TSV Gräfelfing mit 2:0 durch.
Bekanntes Duell: Im Hinspiel setzte sich der SV Planegg-Krailling um Torschütze Stefanos Bavas (r.) gegen Michael Wagners TSV Gräfelfing mit 2:0 durch. © Dagmar Rutt

Wie viel der Wille und die richtige Einstellung im Fußball ausmachen können, ist einmal mehr am Sonntag im Kreisliga-Derby zwischen Topteam SV Planegg-Krailling und dem abstiegsgefährdeten TSV Gräfelfing deutlich geworden.

Gräfelfing/Planegg – Das Hinspiel im Herbst hatte der SVP noch einigermaßen souverän mit 2:0 gewonnen, im Saisonfinale wurde er nun mit 0:5 regelrecht aus dem eigenen Stadion geschossen.

Das Interessante: In den Duellen setzte der SVP jeweils 15 Spieler ein, von denen elf beide Partien absolvierten. Bei Gräfelfing kamen zehn der 14 im Hinspiel eingesetzten Spieler auch am Sonntag zum Einsatz. Die Kader beider Kontrahenten waren also zum allergrößten Teil identisch.

Komplett unterschiedlich war hingegen die tabellarische Ausgangslage. Während Planegg im Oktober noch mittendrin im Aufstiegskampf steckte, hatte der Abstiegskampf noch nicht so recht an Fahrt aufgenommen. Im Rückspiel hingegen brauchten die Wölfe unbedingt einen Sieg, um den direkten Klassenerhalt zu schaffen, für den SVP hingegen ging es um rein gar nichts mehr. Wobei das so auch nicht stimmt. Schließlich hatte Trainer Manuel Eisgruber vor dem Derby betont: „Es soll für die Jungs, die nach der Saison wechseln, ein schöner Abschluss sein.“ Ausgerechnet von deren Einstellung war Planeggs Coach am Sonntag dann besonders enttäuscht. Am Ende geht es im Fußball eben doch nur um Punkte und Titel.  (mg)

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