Dramatische Szenen vor der Pause

Spiel nach Salassidis-Verletzung nur noch Nebensache

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Bitterer Moment: Sanitäter kümmern sich um den verletzten Niko Salassidis. Garchings Spieler, Trainer und Funktionäre leiden mit dem Außenverteidiger.

VfR Garching - Drei Punkte, die niemand feiert: Garchings knapper Sieg rückt in den Hintergrund. Denn Niko Salassidis verletzt sich so schwer, dass der Sanka kommen muss. Spielunterbrechung und Stromausfall gibt’s inklusive.

Zum Finale der Vorrunde ist es nun doch endlich wie erwartet: Der VfR Garching das Maß aller Dinge in der Bayernliga. Am Sonntag gab es einen 1:0-Erfolg über den TSV Landsberg. Ohne die Krise zum Herbstanfang wäre der VfR der Liga wohl schon enteilt.

 

Die beiden Mannschaften lieferten sich im Seestadion ein absolut offenes Match, in dem nach 45 Minuten die glücklichere und clevere Mannschaft führte. Landsberg hatte aber auch den Fehler gemacht, der in solchen Topspielen schon einer zu viel sein kann. In der 7. Minute leistete sich der Gast einen kapitalen Fehlpass im Spielaufbau, und Garching spielte das locker aus. Stürmer Oliver Hauck marschierte und legte vor dem Torwart quer zu Dennis Niebauer, der ohne Mühe einschieben konnte.

 

Auf der anderen Seite hatte Landsberg zwei Großchancen, durch die ein Unentschieden in der Halbzeit verdient gewesen wäre. Einmal klärte der Außenverteidiger Nikolaos Salassidis auf der Linie, ein weiteres Mal parierte Torwart Daniel Maus stark. Wenn die besten Mannschaften der Liga zusammen treffen, kommen eben oft hoch interessante Spiele mit wenigen Torchancen heraus.

 

In den letzten Sekunden vor der Pause gab es noch einen ganz bösen Moment. Niko Salassidis verletzte sich extrem schwer und wurde mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht. Wegen dieser dramatischen Szenen war die Partie dann auch gut eine halbe Stunde unterbrochen. Die Verletzung passierte nach einem Foul eines Landsbergers, der beim Fallen unglücklich auf das Wadenbein von Salassidis trat. Nach der Halbzeit, dem Notarzteinsatz vor der Haupttribüne, dem Abtransport und noch einem kleinen Stromausfall wurde tatsächlich noch Fußball gespielt.

 

Der Schock stand beiden Mannschaften ins Gesicht geschrieben. So verflachte die Partie und hatte lange Zeit keine echten Torszenen. Dennoch knisterte es im Stadion wegen des Spielstands. Erster sportlicher Aufreger von Durchgang zwei war die Chance des VfR zur Vorentscheidung. In der 76. Minute köpfte Georg Ball aus vielleicht vier Metern knapp über das Tor der Landsberger. So blieb es bei einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg des Tabellenzweiten.

Quelle: fussball-vorort.de

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