Langzeitverletzte sollen im Pokal Spielpraxis sammeln

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Langzeitverletzte wie Alexander Schmalhofer (hier gegen Eching) sollen im Toto-Pokal Spielpraxis sammeln.

Heimstetten - Für den Bayernligisten SV Heimstetten kommt die Begegnung im Toto-Pokal beim Landesligisten FC Dingolfing gerade recht. Vor allem die Langzeitverletzten sollen in Dingolfing Spielpraxis sammeln.

Angeschlagene Spieler wie Christoph Schmitt, Steven Toy oder Quirin Moll können ihre Blessuren auskurieren, denn schon am Freitag steht das nächste Bayernliga-Spiel gegen den SV Seligenporten auf dem Programm.

Voraussichtliche Aufstellung:

Ammar, Wich, Schmalhofer, Paul, Ünver, Priewasser, Kubica, Malenoff, Ibrahim, Memisevic, Oretan.

Wiedergenesene Langzeitverletzte wie Alexander Schmalhofer und Sasa Memisevic dürfen also in Dingolfing Spielpraxis sammeln. „Dazu sollten Spieler, die bislang nur wenig zum Einsatz kamen, gegen den Tabellenletzten der Landesliga Mitte schon zeigen, dass sie zu Unrecht auf der Bank saßen“, sagt Trainer Claus Schromm.
Mit dem Spiel bei den Niederbayern kann der SVH also weiter an seiner Philosophie feilen, möglichst viele Spieler auf ein ansprechendes Bayernliga-Niveau zu bringen. Doch nicht nur deshalb nimmt Schromm die Partie ernst: „Wenn wir diese und die nächsten zwei Runden überstehen, könnten wir schon auf einen attraktiven, höherklassigen Gegner treffen. Das bringt Zuschauer und die Mannschaft wieder ein Stück weiter.“

Memis Ünver wird eine Chance bekommen

Außer den beiden Rückkehrern werden die SVH-Anhänger Zeuge weiterer Umstellungen: Memis Ünver wird eine Chance bekommen, sich zu präsentieren, genauso wie Nico Grabl, Marco Malenoff oder Fredi Priewasser. An der Taktik wird sich aber deshalb nichts ändern. Schromm lässt das gleiche System spielen wie sonst. Mittelfeldpressing und schnelle Bälle in die Spitze sind also gefragt. Ein weiterer Beleg dafür, dass Schromm ein Stück weit „Konzept-Trainer ist: „Auch die Spieler aus dem zweiten Glied sollen sich an das System gewöhnen. Heute so und morgen so, das bringt nichts.“ Schromm erwartet einen Sieg - an den Druck sollen sich die Neulinge im Team offenbar auch gleich gewöhnen.

Quelle: fussball-vorort.de

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