Volleyball-Regionalliga 

Außenseiterchance im Bonusspiel

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Garant für starke Auftritte: Moritz Steinberg ist in dieser Saison die wichtigste Personalie im Regionalliga-Team des SC Freising.

Freising – Das Spitzenspiel in der Volleyball-Regionalliga Südost steigt am Samstag in Freising (18.30 Uhr Sporthalle an der Moosstraße). Das Männerteam des SC Freising hat als Tabellendritter den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter VGF Marktredwitz zu Gast.

Die Freisinger geben sich hoch motiviert und hoffen, sich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren zu können. Trainer Falk Ullmann bezeichnet die Partie gegen Tabellenführer Marktredwitz als „Bonusspiel“. Während nämlich die Oberfranken heuer angetreten sind, um den Sprung in die 3. Bundesliga zu schaffen, sind die eigenen Ambitionen nicht ganz so hoch angesiedelt. Mit einem dritten oder vierten Platz in der Endabrechnung wäre man zufrieden.

Es ist in der Vorrunde eh schon viel besser gelaufen, als sich das so mancher zum Saisonstart vorgestellt hatte. Mit sieben Siegen aus zehn Spielen stehen die Freisinger auf dem dritten Tabellenplatz. Marktredwitz dominierte bislang das Feld der Regionalliga Südost mit zehn Siegen aus zehn Spielen. Zusammen mit dem Zweitplatzierten TSV München-Ost-Herrsching werden die Marktredwitzer wahrscheinlich das Titelrennen unter sich ausmachen. Gegen die beiden Teams haben die Freisinger in der Vorrunde verloren. Zum Saisonauftakt handelten sie sich in Marktredwitz eine satte 0:3-Klatsche ein. „Damals waren wir überhaupt nicht präsent“, blickt Ullmann zurück. „Das war wahrscheinlich bislang unsere schlechteste Saisonleistung.“ Seither haben sich die Freisinger enorm gesteigert. „Unsere Mannschaft hat sich jetzt gefunden und einige sehr gute Spiele gezeigt“, ist Ullmann mit der Vorrunde unterm Strich zufrieden und hofft, dass sein Team über die Weihnachtspause neue Kräfte sammeln konnte, um mit frischem Elan in die Rückrunde starten zu können.

Er hat sein Team in den letzten Trainingseinheiten gezielt intensiv auf die Rückrunde vorbereitet und hofft zumindest auf eine Außenseiterchance gegen Marktredwitz. „Ich rechne auf alle Fälle mit einem hochklassigen und attraktiven Regionalligaspiel, wir wollen uns nicht wieder unter Wert verkaufen“, gibt sich Ullmann kämpferisch. „Vielleicht können wir mit einem Sieg das Meisterschaftsrennen wieder spannender gestalten.“

Freilich können die Freisinger nicht in Bestbesetzung antreten. Martin Aigner und Max Brunner stehen nicht zur Verfügung. Aber das SC-Team hat in der Hinrunde immer wieder bewiesen, dass es solche personellen Engpässe aufgrund des großen Kaders durchaus kompensieren kann. So sieht Ullmann dem Spitzenspiel gelassen entgegen. „Markredwitz muss gewinnen, wir nicht, aber wir wollen gewinnen.“ Eine Niederlage wäre für die Freisinger kein Beinbruch. Die wichtigen Spiele für die Freisinger stehen in zwei Wochen auf dem Programm, wenn es gegen Türkheim und Regenstauf geht. „Wenn wir da sechs Punkte holen, ist die Saison für uns schon gelaufen“, so Ullmann. „Dann ist der vierte Platz für uns schon fast sicher.“

Quelle: Merkur.de

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