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Schwaig noch ohne Dreier - gegen Aufsteiger ASV Dachau soll erster Saisonsieg her

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Von: Helmut Findelsberger

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„War doch nix...“ Der Schwaiger Nils Wölken im Gespräch mit Schiedsrichter Markus Holtmann (r.). Burhan Bahadir vom FC Unterföhring prüft währenddessen, ob Schuhwerk und Bänder noch an der richtigen Stellen sind.
„War doch nix...“ Der Schwaiger Nils Wölken im Gespräch mit Schiedsrichter Markus Holtmann (r.). Burhan Bahadir vom FC Unterföhring prüft währenddessen, ob Schuhwerk und Bänder noch an der richtigen Stellen sind. © Christian Riedel

Die Sportfreunde aus Schwaig konnten bisher gegen Karlsfeld und Unterföhring nur ein Unentschieden mitnehmen. Nun empfängt der Vorjahres-Dritte den ASV Dachau.

Schwaig – Ohne lange Verschnaufpause geht es in der Landesliga Südost weiter. Im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen bekommt es der FC Schwaig heute um 20 Uhr im Sportpark mit dem ASV Dachau zu tun.

„Wer Spektakel erleben will, muss sich die Schwaiger Heimspiele anschauen“ sagte Spielertrainer Ben Held vergangene Saison. Dass es auch ganz sachlich geht, haben die Sportfreunde am Dienstag beim hoch gewetteten FC Unterföhring mit dem 0:0 gezeigt. Und das nach 3:7- und 3:5-Niederlagen mit Fußball furioso in der Vorsaison.

Vor dem Spiel hätte er ja einen Punkt sofort unterschrieben, „aber hinterher ist man immer schlauer, denn rund siebzig Minuten haben wir Spiel und Gegner einigermaßen kontrolliert und dann noch Riesenchancen zum Siegtreffer liegenlassen“. Mit der Defensivarbeit war Held sehr zufrieden. Er agiert ja, bedingt durch einige Ausfälle, seit Saisonbeginn selbst in der Abwehr-Dreierkette.

Personell rechnet Held mit keinen großen Veränderungen. Das Donnerstagstraining war da natürlich noch abzuwarten. Johannes Hornof, erst seit kurzem wieder im Training, ist jetzt im Urlaub. Verletzungsbedingt fehlen weiterhin Daniel Fichtlscherer, Maxi Buchauer und Daniel Stich. Den spielenden Co-Trainer Florian Fink plagte nach dem Unterföhring-Spiel eine Zerrung. Sollte es bei ihm nicht gehen, dann fehlt auch der Standby für den verletzten Ersatztorhüter Robin Schmid. „Dann muss Stefan Gröppmair aus der Zweiten womöglich auf die Bank“, kündigte Held an.

Den Aufsteiger will er nicht an den beiden verlorenen Heimspielen messen. Dachau hatte bis 4. Juni vier Relegationsspiele und deshalb eine kurze Pause und Vorbereitungszeit. Beim 0:2 gegen Brunnthal wurden in langer Überzahl viele Torchancen versiebt, und beim 1:4 gegen Grünwald spielte man rund 80 Minuten in Unterzahl. „Unter Trainer Manuel Haupt ist diese Mannschaft vor allem taktisch gut geschult“, ist Held überzeugt. Haupt kennt er aus gemeinsamen Freisinger Zeiten, „und der Kontakt ist nie abgerissen, auch weil mein Bruder Maximilian mit ihm in Kammerberg gespielt hat“. In seiner ersten Saison mit dem ASV Dachau hat Haupt diesen sofort in die Landesliga zurückgebracht. (Helmut Findelsberger)

FCS-Kader: F. Hornof; Jell, Neumann, Simak, L. Hones, Wölken, Ascher, Sommer, Straßer, Howlader, Empl, Potoku, Held, Maier, Hellinger, Roth, Georgakos, M. Hones, Bartl, Fink (?).

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