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10. Auer Indoor-Duathlon

Jordan Haarpaintner triumphiert bei der bayerischen Meisterschaft

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Meisterlich: Jordan Haarpaintner (vorne) vom Sportpark Au radelte und ruderte auf den Ergometern den Kontrahenten davon.

Er hat es geschafft: Jordan Haarpaintner vom Team Sportpark Au hat sich vor kurzem beim 10. Auer Indoor-Duathlon den Titel des Bayerischen Meisters bei den Herren gesichert. Der Duathlon-Wettkampf besteht aus einer Kombination aus Radfahren und Rudern auf Ergometern und erfordert daher ein hohes Maß an Ausdauer und Muskelkraft.

Au/Hallertau – Dabei erhielt jeder der 63 Starter vorab einen alters- und gewichtsbezogenen Zeitbonus. Das bedeutet: Der älteste und leichteste Teilnehmer durfte seinem Bonus entsprechend mit einem Vorsprung ins Rennen gehen. Das Feld der Starter mischte sich aus Mountainbikern, Ruderern, Triathleten sowie Allroundsportlern zusammen.

Und die Wettbewerbe waren an Spannung nicht zu überbieten. Denn in diesem Jahr wurden bereits in den Vorläufen und im Halbfinale so schnelle Zeiten absolviert, dass ein Taktieren fast unmöglich war. Manch favorisierter Teilnehmer erlebte deshalb ein überraschend frühes Aus.

Für den Finallauf der Herren, der zugleich Höhepunkt der Veranstaltung war, qualifizierten sich schließlich zwei Mountainbiker, drei Ruderer, zwei Triathleten und ein Allroundsportler. Darunter waren so hochkarätige Athleten wie Thomas Schröpfer von der Rudergesellschaft München 1972 – der 15-fache Bayerische Meister ruderte bereits im Nationalkader bei Weltmeisterschaften auf die Plätze drei, vier und fünf und hatte bei deutschen Meisterschaften viermal Gold, dreimal Silber sowie fünfmal Bronze gewonnen. Nicht zu vergessen die Mountainbiker Nico Bortscheller aus Olching und Jordan Haarpaintner aus Au – beide MTB-Weltmeister 2016 sowie Europameister 2017 und 2018 im Zwölf-Stunden-Mountainbiken der Amateure. Ebenfalls mit dabei waren die Triathleten Marc Emde aus Lappersdorf und Hans Schmid aus Siegenburg sowie die Ruderer Flo Delfing aus Starnberg und Sönke Mensing aus München.

Als Erster startete Schmid vor Emde (31 Sekunden Zuschlag), Mensing (37 Sekunden) und Schröpfer (46 Sekunden). Dann griffen die Mountainbiker Haarpaintner, Bortscheller und Philipp Stephan mit 54, 60 respektive 63 Sekunden Rückstand ins Geschehen ein. Als Letzter ging Vorjahressieger Delfing (81 Sekunden) ins Rennen.

Bereits beim ersten Rudern zeigte Delfing seine Klasse: Er machte auf Schmid 47 Sekunden gut – und auch den Vorsprung der beiden Radspezialisten Haarpaintner und Bortscheller verkleinerte er bis auf ein paar Sekunden. Bei den anschließenden neun Kilometern Radfahren konnte der Auer dann aber die von ihm im Vorjahr aufgestellte Bestzeit verbessern. Bortscheller und Emde brauchten hier allerdings gerade mal eine Sekunde länger. Beim Wechsel aufs Rudergerät lag Emde in Führung, strauchelte jedoch und büßte somit seine acht Sekunden Vorsprung vor Haarpaintner ein. Als Dritter – nur fünf Sekunden nach Jordan – stieg Bortscheller vom Rad.

Jetzt ging es ums Ganze. Jeder der drei musste bei den verbleibenden 1500 Metern Rudern, für die etwa 5:30 Minuten benötigt werden, sein Bestes geben und bloß nicht einbrechen. Der Puls befand sich bereits seit 20 Minuten am Anschlag. Alle wussten aber, dass Delfing noch nicht geschlagen war. Er wäre in der Lage, auf den 1500 Metern 25 Sekunden gutzumachen und das Feld auf den letzten Metern einzuholen.

An der Spitze lieferten sich Haarpaintner und Bortscheller ein packendes Duell. In der ersten Hälfte des Ruderns gab Bortscheller Gas und holte Meter um Meter auf Haarpaintner auf. 800 Meter vor dem Ziel waren es nur noch 15 Meter (zirka zwei Sekunden), die ihn vom Führenden trennten. Doch der Hallertauer hielt dagegen: Getragen von den Anfeuerungsrufen der Zuschauer, die am Monitor live den Abstand verfolgen konnten, verschenkte er keine Sekunde. Sobald sich Bortscheller zwei Meter näherte, konterte Haarpaintner sofort.

500 Meter vor dem Ende war schließlich klar, dass die beiden Führenden das Rennen unter sich ausmachen würden. Haarpaintner gab seinen Vorsprung nicht mehr her, beendete das Rennen zwei Sekunden vor Bortscheller und wurde in einer Zeit von 24 Minuten und sieben Sekunden Bayerischer Meister.

Übrigens: Gabi Meier vom Sportpark Au sicherte sich bei den Titelkämpfen der Frauen den starken zweiten Platz.

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Quelle: Merkur.de

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