Fußball - 3. Liga

Schwabl: Haching muss für Attacke stehen

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Die Vorrunde hat bei Haching-Boss Manfred Schwabl für sichtbar gute Laune gesorgt. 

Die SpVgg Unterhaching blickt als Drittliga-Vierter  zufrieden auf die Vorrunde zurück

VON CHRISTIAN AMBERG

Unterhaching – Als die SpVgg Unterhaching zum letzten Mal ein Heimspiel in der Dritten Liga gewinnen konnte, war gerade das Münchner Oktoberfest eröffnet worden: Es war der 21. September, seitdem folgten fünf Partien im Sportpark ohne Sieg. Seit dem 2:2 gegen Tabellenführer MSV Duisburg am Sonntag erscheint dieser Fakt allerdings als unfaire Darstellung der Hachinger Realität. Denn das Remis, das sich die SpVgg mit einer starken Vorstellung gegen den Spitzenreiter verdient hatte, war der Schlusspunkt hinter eine höchst erfolgreiche Vorrunde. Und das lässt sich mit allen Zahlen der ersten Saisonhälfte belegen.

Die gefühlt sehr holprige Vorrunde beendet die SpVgg auf Tabellenplatz vier. Die Ausbeute von 32 Punkten ist dabei die gleiche wie vor einem Jahr, als die Hachinger allerdings gefühlt eine sensationelle Hinrunde zeigten und auf Rang fünf landeten. In dieser Saison ist der Rückstand auf den Relegationsrang nur mit einem weniger geschossenen Tor gegenüber Braunschweig begründet, letzte Saison waren es fünf Zähler.

Nur drei Niederlagen in 19 Spielen bedeuten gemeinsam mit Zweitliga-Absteiger Ingolstadt und Mannheim den Bestwert der Dritten Liga, mit 22 Gegentreffern stehen die Hachinger ebenfalls in den Top vier.

„Stolz“ auf seine Mannschaft ist Trainer Claus Schromm zur Saisonhalbzeit und auch Präsident Manfred Schwabl äußerte sich rundum zufrieden: „32 Punkte sind ganz klar eine sehr gute Bilanz, gerade wenn man sieht, dass dies wohl die stärkste Dritte Liga aller Zeiten ist. So wie wir dastehen, können wir entspannt in die Pause gehen.“

Wobei die ja erst in einer Woche beginnt, das erste Rückrunden-Spiel gegen Kaiserslautern steht am Wochenende noch an.

Was Schwabl nach dem 2:2 gegen Duisburg außerdem herausstrich, war pünktlich zum Vorrunden-Finale auch wieder die Leistungssteigerung. „Im Herbst waren wir spielerisch zu destruktiv, jetzt zum Abschluss ging die Leistung wieder in die richtige Richtung. Das erwarte ich auch“, so der Klub-Präsident. „Wir wollen auch, dass die Zuschauer zufrieden sind. Haching muss für Attacke-Fußball stehen.“

Das ist nun die Hoffnung für die Rückrunde, und auch schon für das Spiel gegen Kaiserslautern. Ein Team, das nach schwachem Saisonstart einen Lauf hat. „Das wird ein super Abschluss des Jahres“, freut sich Abwehrchef Alexander Winkler, „und wenn wir wieder so auftreten wie gegen Duisburg, habe ich keine Befürchtung, dass wir da nichts reißen.“

Quelle: Merkur.de

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