„Das mussten wir schon einmal erfahren“

Bei der SpVgg Feldmoching hebt niemand ab

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Die Spieler der SpVgg Feldmoching sind gebrannte Kinder. Deshalb will beim starken Bezirksliga-Aufsteiger auch niemand vom Durchmarsch in die Landesliga sprechen. 

Das Ziel Landesligaaufstieg endete 2017/2018 als Horrorszenario für die SpVgg Feldmoching. Als Meisteranwärter gestartet, stieg die Mannschaft am Ende in die Kreisliga ab. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg in der vergangenen Saison sind die Verantwortlichen inzwischen vorsichtiger, wenn es um das Ausrufen der Saisonziele an der Lerchenauer Straße geht. 

Mit fünfzehn Neuzugängen in die Saison gestartet, wollte die Mannschaft mit dem Abstiegskampf möglichst früh nichts zu tun haben. Nach zwanzig Partien steht die SpVgg Feldmoching auf dem vierten Rang – mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten FC Moosinning

Marco Daub hält trotz Erfolgen den Ball flach

Stürmer Marco Daub hat den Niedergang in die Kreisliga und die Wiedergeburt miterlebt. Zumindest offiziell hat in dieser Spielzeit keiner mit dem Erfolg gerechnet, betont der Stürmer: „Wir haben natürlich gehofft, dass es so gut läuft. Erwarten konnte das keiner. Dass es nicht zwangsläufig Erfolg mit sich bringt, wenn dein Kader eine hohe Qualität hat, mussten wir vor zwei Jahren erfahren.“

Daub hat noch nicht vergessen, wie es sich anfühlt, gegen den Abstieg zu spielen. „Nur nach oben zu schauen, kann gefährlich für uns werden. Nach einer kleinen Negativserie können wir ganz schnell wieder abrutschen. Das mussten wir schon einmal erfahren“, warnt der Stürmer. Seit die SpVgg Feldmoching den Mund bei Kampfansagen nicht mehr zu voll nimmt, geht es nach oben.

Quelle: Merkur.de

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