Bei der SpVgg geht's weiter Schlag auf Schlag

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Der Tölzer Korbinian Müller (hier in seiner Heimatstadt) empfängt heute mit seinen Stuttgarter Kickers seine früheren Kollegen von der SpVgg Unterhaching.

SpVgg Unterhaching - Für die SpVgg Unterhaching gilt es, am heutigen Dienstag den Negativlauf bei den Stuttgarter Kickers zu stoppen (19 Uhr).

Viel Erholung gab es für die SpVgg Unterhaching nach dem jüngsten 1:1 (0:0) gegen den MSV Duisburg am Freitag nicht. Heute steht bereits das fünfte von insgesamt sechs Pflichtspielen innerhalb nur 18 Tagen an. Haching reist heute zu den Stuttgarter Kickers (19 Uhr), bevor am Samstag mit dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück die englischen Wochen vorerst vorbei sind. „Das wird knüppelhart. Wir müssen jetzt schnell regenerieren und den gleichen Aufwand betreiben wie in den letzten Spielen“, prophezeite Benjamin Schwarz nach dem Duisburg-Spiel. Dieser Aufwand war in den vergangenen Wochen hingegen erfolglos.

Aus vier Spielen gab es für die Hachinger nur einen Punkt. Die vielen Umstellungen von SpVgg-Trainer Christian Ziege mit den Ende August getätigten Neuverpflichtungen Sascha Bigalke, Sascha Herröder und Markus Schwabl gingen bisher nicht auf (siehe Fan-Umfrage). Hinzu kamen Rückschläge wie gegen Duisburg, als die Mannschaft einen bereits sicher geglaubten Sieg in letzter Minute herschenkte. Der Frust sitzt tief, nicht aber bei Ziege, der weiterhin Mut versprühen möchte.

„Die Mannschaft sieht die Niederlage gegen Duisburg als Nackenschlag, ich sehe das nicht so.“ Ziege habe wieder ein „gutes Spiel“ seines Teams gesehen. Wieder einmal war Haching spielstärker als der Gegner. Nur Standardsituationen hatten dann für Frustration gesorgt. „Am liebsten hätte ich ein Fußball-Spiel ohne Standards. Dann würde auch rauskommen, wer besser Fußball spielt“, meint Ziege scherzhaft.

Dramatisch möchte SpVgg-Präsident Manni Schwabl die Situation in der 3. Liga aber nicht nennen. „Es ist schwierig, aber wir sind absolut salonfähig und können mithalten. „Mehr als nur in der 3. Liga mithalten kann der kommende Gegner. Die Kickers, die ihre Heimspiele wegen eines Stadionumbaus vorübergehend in Reutlingen austragen, spielen als aktueller Fünfter vorne mit. Von diesem Erfolgslauf, der jüngst nur von zwei erfolglosen Partien in Serie in Duisburg (0:2) und gegen Osnabrück (1:1) gestoppt wurde, profitiert ein langjähriger Hachinger: Torwart Korbinian Müller, der von der C-Jugend an bis zu den Profis sieben Jahre lang bei den Hachingern zwischen den Pfosten stand, hütet seit Beginn diesen Jahres das Tor der Kicker aus dem Stuttgarter Stadtteil Degerloch. Der 23-Jahrige erwartet seine alten Kollegen.

„Ich freue mich drauf, weil ich ja fast die ganze Mannschaft noch kenne. In Stuttgart beobachtet der gebürtige Tölzer das Treiben seines Ex-Vereines gespannt. „Haching ist gut gestartet und spielerisch schon gut drauf. Sie haben dieses Jahr eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern“, befindet der in Jachenau aufgewachsene Müller, der sich in Stuttgart „gut eingelebt hat“. Im Sportpark ein Spiel verfolgt hat Müller jedoch noch nicht, auch wenn er „immer mal wieder am Wochenende daheim war“.

SpVgg Unterhaching: Zetterer – Schwabl, Herröder, Schwarz – Dittrich, Götze – Thiel, Abelski, Redondo – Voglsammer, Köpke.

DAS SAGEN DIE FANS

Mareas Dürre (18/Schülerin): „Die drei Neuverpflichtungen Bigalke, Herröder und Schwabl sind an sich schon praktisch. Man kann nie genügend Spieler haben. Ich glaube, dass es für diese Spieler wieder eine Umstellung ist, in der 3. Liga zu spielen. An jede Liga muss man sich erst einmal wieder gewöhnen.

Den häufigen Wechsel in der Startelf von Trainer Christian Ziege finde ich gut. Man muss jedem die Chance geben, zu spielen. Auch den jungen Spielern. Es fängt ja jeder einmal an. Nur auf die vermeintlich besten Spieler zu setzen, ist nicht gut für die SpVgg Unterhaching.“

Manfred Harris (62/Selbstständig): „Bigalke finde ich super. Er hat gute Ideen und kann schnell nach vorne spielen. Schwabl finde ich im Mittelfeld gut, in der Abwehr nicht ganz so. Die letzten Ergebnisse

haben nichts mit den Neuzugängen zu tun. Bigalke, Herröder und Schwabl haben der Mannschaft gut getan. Das kann ich auch im Training beobachten, das ich öfter verfolge. Die Rotation vom Trainer finde ich optimal. Trainer Christian Ziege hat die Erfahrung mit jungen Leuten und kann mit ihnen arbeiten. Er ist nah dran an der Mannschaft und sieht sehr viel.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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