SpVgg nach Zittersieg auf Stürmersuche

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Schreit seine Erleichterung heraus: SpVgg-Trainer Claus Schromm nach dem ersten Saisonsieg in der Regionalliga Bayern.

SpVgg Unterhaching - Die Erleichterung bei der SpVgg Unterhaching war nach dem ersten Saisonsieg groß. Problem bleibt weiterhin die harmlose Offensive, die der Verein noch mit Neuzugängen verstärken will.

Es liefen die letzten Spielminuten in der Partie zwischen den SpVgg Unterhaching und dem 1. FC Schweinfurt 05. Als es in der Nachspielzeit für die Unterfranken beim Stand von 1:0 für die Hachinger noch einmal einen Freistoß nahe des Strafraumes gab, standen alle Mann von der Auswechselbank auf. Als Haching-Schlussmann Stefan Marinovic den Ball festhielt und Schiedsrichter Tobias Schultes kurz darauf das Spiel abpfiff, war die Erleichterung bei den Rot-Blauen ob des ersten Saisonsieges in der Regionalliga Bayern groß. „Im fünften Anlauf haben wir es endlich geschafft“, sagte SpVgg-Trainer Claus Schromm.

Grundlage für den ersten Erfolg war eine gute Abwehrleistung. Die beiden Innenverteidiger Josef Welzmüller und Jonas Hummels ließen dem Gegner kaum Chancen im Zentrum zu. Vor allem Kapitän Hummels tat sich in seinem zweiten Saisonspiel nach seiner auskurierten Muskelverletzung besonders hervor. Immer wieder lief der 25-Jährige die anlaufenden Gegenspieler souverän ab und eroberte den Ball. Zur Krönung gelang dem Abwehrmann das entscheidende 1:0 per Kopf (64.).

„Heute hat man gesehen, wie wichtig Jonas für uns ist“, sagte SpVgg-Präsident Manfred Schwabl nach der Partie. Der Torschütze war nach dem Erfolg glücklich. „Vorher waren wir vier Spiele sieglos. Der Sieg war bitter nötig“, sagte Hummels.

Während die Abwehr weitestgehend fehlerfrei blieb, tauchten im Sturm alte Probleme wieder auf. Gegen die Unterfranken, die einen stark verunsicherten Ersatztorwart für den rotgesperrten Stammkeeper aufboten, wurden zahlreiche Chancen fahrlässig liegengelassen. Statt das vorentscheidende 2:0 nach unzähligen Kontern zu erzielen, musste Haching bis zum Schluss um den Sieg zittern. Die Partie gegen harmlose Schweinfurter wurde zu keiner klaren Angelegenheit, sondern zu einer „zähen Geschichte“, wie es Schromm bezeichnete. „Wir sind vorne zu harmlos. Da spielen wir es noch nicht richtig zu Ende“, monierte Schwabl. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung will Schwabl deshalb weiterhin nach einem Stürmer Ausschau halten. Mit zwei Spielern stehe man im Moment im Kontakt. „Wir wollen die Augen und Ohren weiter offen halten“, sagte der SpVgg-Chef, der erst kurz vor dem Spiel mit Max Dombrowka einen Außenverteidiger verpflichtet hatte.

Personelle Nachrichten in anderer Hinsicht gibt es vor dem DFB-Pokalspiel am Sonntag gegen den Bundesligisten FC Ingolstadt 04 zu verkünden. Nachdem Schatzmeister Robert Perchtold nicht mehr offiziell auf der Homepage der SpVgg Unterhaching aufgelistet war, klärte Schwabl diese Personalie jetzt auf. Der Inhaber einer Münchner Steuerkanzlei, die auch für die finanzielle Abwicklung bei der SpVgg beauftragt ist, möchte bei den anstehenden Präsidiums-Neuwahlen in ein paar Wochen nicht mehr antreten. „Er ist ab Herbst nicht mehr dabei“, kündigte Schwabl an.

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Quelle: fussball-vorort.de

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