SpVgg setzt auf die Außenseiter-Rolle

Kapitän Torben Hoffmann möchte mit einem engagierten Auftritt Kredit bei den eigenen Zuschauern zurückgewinnen.

Unterhaching - Man kennt sich aus besseren Zeiten. Schon vor elf Jahren gab es das Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem FC Hansa Rostock. Es war eines auf Augenhöhe in der Bundesliga, alle vier Partien endeten unentschieden.

Am Samstag (14 Uhr) treffen sich die Klubs zum zweiten Mal in der Dritten Liga. Doch außer der Spielklasse liegt so viel zwischen den beiden Kontrahenten wie die 780 Kilometer Entfernung zwischen dem nördlichsten und südlichsten Spielort der Dritten Liga.

Rostock ist Tabellen-Zweiter und liegt auf Aufstiegskurs, gewann sieben der letzten zehn und drei der letzten vier Spiele. Unterhachings Bilanz: Zwei Siege aus zehn Partien, drei Niederlagen bei den jüngsten vier Auftritten, die Abstiegszone ist nah. Im Hinspiel wurde das Kräfteverhältnis in Zahlen deutlich: Hansa siegte 7:2 und fügte der SpVgg eine historische Pleite zu. Am Samstag werden bis zu 1500 Rostocker Fans im Sportpark erwartet - wenn die SpVgg insgesamt so viele Zuschauer bei Heimspielen verbuchen kann, gilt das mittlerweile schon als Glücksfall.

Die Rollen sind verteilt. „Uns traut keiner was zu“, weiß auch Haching-Coach Klaus Augenthaler. Und wittert gerade deshalb die Chance auf eine Überraschung.

Kapitän Torben Hoffmann möchte mit einem engagierten Auftritt Kredit bei den eigenen Zuschauern zurückgewinnen: „Wir wollen ein Signal an unsere Fans senden, dass wir alle gewillt sind, die schwierige Situation zu meistern.“

ca

SpVgg Unterhaching: Kampa - Schulz, Hefele, Hoffmann, Stegmayer - Jerat - Avdic, Leandro, Zillner - Nygaard, Kadrijaj

Quelle: fussball-vorort.de

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