Hachings Vorsprung könnte auf drei Punkte schmelzen

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Die Lage seiner Mannschaft lässt ihn nicht kalt: Haching-Trainer Claus Schromm. 

Ein Blick auf die Tabelle in der 3. Liga kann einen Haching-Fan derzeit schon erschaudern lassen.

Unterhaching –Höchst optimistisch war die SpVgg Unterhaching Mitte Januar in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet, selbst der Aufstieg schien irgendwie im Bereich des möglichen. Und jetzt, nur gut zwei Monate später schaut’s so aus. Verlieren die Hachinger an diesem Samstag (14 Uhr) auch ihr Heimspiel gegen den Hallescher FC, könnte der Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei für die SpVgg ungünstigem Verlauf des Spieltags auf drei Punkte zusammengeschmolzen sein. Haching wäre freilich nicht Haching, wenn im Sportpark nicht weiterhin eine gewisse Gelassenheit herrschen würde. Cheftrainer Claus Schromm vertraut darauf, dass gewissenhafte und regelmäßige Trainingsarbeit, die zuletzt aufgrund vieler englichen Wochen nicht möglich war, der Mannschaft ihre Stärke zurückgibt, auch wenn er weiß: „Es gibt bestimmt ein paar Drittligisten, da hätte ich schon bezahlten Urlaub.“

Claus Schrommgestern
. . .über
sein Personal: „Es schaut besser aus. Lucas Hufnagel ist nach seiner Gelb-Sperre wieder dabei. Jim-Patrick Müller war diese Woche komplett im Training. Er wird im Kader sein. Die Situation ist also ein bisschen entspannter – natürlich fehlen aber noch ein paar Spieler. Es war jetzt mal schön nach dem Spiel in Münster, wo wir wirklich auf der letzten Felge gelaufen sind, die Jungs alles investiert haben und trotzdem am Ende mit leeren Händen dastanden, dass wir eine schöne Trainingswoche hinter uns bringen konnten. Wir konnten unsere Automatismen wieder etwas aktivieren. Dementsprechend freuen wir uns auf Halle.“


. . . über den Gegner:
„Halle ist ähnlich, aber nicht ganz so wie wir, mit ihren letzten Ergebnissen hinter ihren Erwartungen zurück geblieben. Sie haben jetzt mal den dritten Platz verloren. Sie werden bei uns punkten wollen, wenn nicht sogar müssen, um wieder ranzurücken – das erfordert ihre Offensiv-Power. Mit Bentley Baxter Bahn, vorne mit Sebastian Mai, der das als gelernter Innenverteidiger richtig gut macht und Matthias Fetsch haben sie ein richtig gutes Übergangsspiel. Sie pressen, laufen sehr aggressiv an. Ich glaube, dass sie unbedingt wieder in die Spur kommen wollen – da geht es uns aber genauso. Wir wollen das Heimspiel nutzen, endlich wieder einen Dreier zu setzten.“  rg

Quelle: Merkur.de

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