Abwehrtalent wechselte vom TSV 1860 zur Spielvereinigung

Greger: „Das Interesse an Haching wächst“

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Christoph Greger beim 2:0 gegen SC Fortuna Köln.

Er zählt zu den größten Abwehrtalenten der 3. Liga und hat sich bei der SpVgg Unterhaching einen Stammplatz in der Innenverteidigung erkämpft: Christoph Greger, 22, will mit den Hachingern nach oben.

„Es wäre ein Traum, mit Haching in der Zweiten Liga zu spielen“, sagt er im Interview.

Wie sehr schmerzt der Spielausfall gegen Aalen noch, Herr Greger?

Es war natürlich bitter, die Absage erst 50 Minuten vor Anpfiff zu bekommen, aber die Platzverhältnisse waren einfach zu schlecht. Jetzt spielen wir am 27. Februar, ich hoffe, dass es dann geht. Wir kommen als Mannschaft bei allem Kampf ja auch übers Fußballerische, von daher profitieren wir vielleicht etwas mehr von einem guten Platz.

Wie war es am Montagabend die Heimfahrt unverrichteter Dinge antreten zu müssen?

Im Grunde war’s wie immer, nur ohne Erschöpfung (lacht). Wir haben Karten gespielt, Schafkopf und Wizard (auch bekannt als Stichansagen) – so lange ist die Fahrt ja auch wieder nicht. Jetzt haben wir am Dienstag halt intensiver trainiert, damit wir nicht aus dem Rhythmus kommen. Wir sind heiß auf Cottbus!

Präsident Manni Schwabl hat kürzlich in einem Interview seine Abneigung gegen Ohrringe und Zöpfe geäußert. Muss man sich Sorgen machen um die Hachinger Bodenständigkeit?

Überhaupt nicht. Wenn hier jemand verhaltensauffällig werden würde, dann wäre das teamintern schnell geregelt. Wir haben durch die Bank geerdete Typen hier, viele studieren (Greger Wirtschaftswissenschaften/Red.), das finde ich sehr angenehm.

Sie spielten bis 2016 beim TSV 1860 in der A-Jugend, haben das Löwen-Chaos hautnah mitbekommen. Fällt es leichter, sich mit Haching zu identifizieren?

Ja, weil hier wirklich was aufgebaut wird und wachsen darf. Ich fühle mich superwohl in Haching und werde sicher nicht die erste Chance nutzen, um den Abflug zu machen. Es wäre mein Traum, hier aufzusteigen und in der 2. Liga zu spielen.

Haching ist die Torfabrik der Liga, steht trotz einer Partie weniger bei 42 Treffern, spielt mit den besten Fußball. Was muss passieren, damit mehr Zuschauer ins Stadion kommen?

Ich merke, dass das Interesse wächst. Es spricht sich rum, wie wir spielen. Der nächste Schritt wird sein, extrem hoch anlaufende Mannschaften zu knacken.

Interview: Ludwig Krammer

Quelle: Merkur.de

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