Im Pokal hat man immer eine Chance

SpVgg Unterhaching erwartet den Favoriten aus Leipzig

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Zwei die mit den Leipziger Bullen in die nächste Runde wollen: Leipzigs Mittelstürmer Davie Selke (l.) und Coach Ralf Rangnick (r.).

SpVgg Unterhaching - Gespannt erwartet die SpVgg Unterhaching das heutige DFB-Pokal-Heimspiel gegen den Zweitligisten RB Leipzig (20.30 Uhr).

Kurz nach der Auslosung der zweiten Runde des DFB-Pokals Mitte August hatten die Hachinger eher weniger glücklich gewirkt. Anstelle eines Spieles gegen einen namhaften Bundesligisten wie den FC Bayern, Borussia Dortmund oder den FC Schalke bekam der Regionalligist mit dem Leipziger Zweitligist kein Top-Team zugelost. Zudem hatte die zeitgleiche Ansetzung der Begegnung mit dem DFB-Pokal-Spiel des FC Bayern in Wolfsburg für viel Unmut gesorgt. In den vergangenen Tagen war von dieser einst gedämpften Stimmung nur noch wenig zu spüren. Beim 2:1-Sieg am Samstag gegen Viktoria Aschaffenburg war das Pokal-Highlight bereits vor dem Spiel das dominierende Thema bei den Hachingern. Die Rot-Blauen hatten zahlreiche Stammspieler für das Pokalduell extra geschont. Und nach dem Liga-Erfolg blickte der zuletzt gut aufgelegte Luca Marseiler voller Erwartung voraus. Respekt vor dem Tabellenzweiten der 2. Liga, der mit dem langjährigen Bundesligatrainer Ralf Rangnick anreist, wurde durch Vorfreude überdeckt. „Ich habe keine Angst. Es ist geil, vor so vielen Zuschauern Gas zu geben“, blickte der gut aufgelegte Hachinger A-Junior voraus.

Dass eine Hachinger B-Elf wie gegen Aschaffenburg wohl eher nicht für diese Partie geeignet ist, sah man beim Drahtseilakt gegen Aschaffenburg. Nach einer knappen Stunde kamen Maximilian Nicu und Thomas Steinherr ins Spiel. Erst mit dessen kräftiger Mithilfe wurde aus einem 0:1 noch ein 2:1. „Ich glaube da hat man von der Spielanlage einen Unterschied gesehen“, sagt Schromm.

Der Haching-Coach, der auf den an der Schulter verletzten Tim Schels verzichten muss, sieht seine Mannschaft angesichts des Pokalcharakters nicht chancenlos. „Im Pokal gibt es immer die Option, dass man eine Runde weiterkommt.“ Der gegen Aschaffenburg per Doppelpack erfolgreiche Joker Nicolas Hinterseer nimmt den Erstrundensieg gegen den Bundesligisten FC Ingolstadt zum Anlass, um positiv vorauszuschauen. „Wir sind zwar der Außenseiter. Ingolstadt haben wir aber auch geschlagen“, sagte der 20-jährige Stürmer.

Quelle: fussball-vorort.de

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