Bedruckte Brust schon zum Rückrundenstart

SpVgg Unterhaching findet neuen Hauptsponsor

Schluss mit „oben ohne“: Stefan Schimmer und die Hachinger werden bedruckt. FOTO: Eibner

Die SpVgg Unterhaching ist nach langer Suche nach einem zukunftsträchtigen Sponsor fündig geworden. Wie der Münchner Merkur erfuhr, wird „Frostkrone“ zukünftig die lange Zeit blanke Brust der Drittligaprofis zieren.

Die Kooperation mit dem Produzenten von Tiefkühlfingerfood aus Ostwestfalen ist über mehrere Jahre angelegt. Bereits zum Rückrundenauftakt am kommenden Samstag beim Karlsruher SC werden die SpVgg-Profis in der neuen Dienstkleidung auflaufen.

Manfred Schwabl wollte den Namen des neuen Partners noch nicht bestätigen. Der Präsident verwies auf eine Pressekonferenz am kommenden Mittwoch, auf der die Details bezüglich eines neuen Sponsors offiziell erläutert werden sollen. „Wir sind froh, dass wir endlich einen verlässlichen Partner gefunden haben, der uns nachhaltig unterstützt“, deutete der Präsident aber bereits an. Der neue Partner soll vor allem von der Jugendarbeit der SpVgg überzeugt sein. Sein Schriftzug wird deshalb auf den Trikots der Profis und Junioren stehen. Wie der Münchner Merkur erfuhr, steht auch eine Kooperation mit dem Merkur CUP kurz vor dem Abschluss. Die Namensrechte des Sportparks sind in dem Deal mit Haching anscheinend nicht inkludiert.

„Frostkrone“ verkauft seine Produkte bereits im Stadion von Borussia Dortmund und hat schon länger einen sportlichen Partner im süddeutschen Raum gesucht. Das Unternehmen macht einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro. Schwabl hat sich lange Zeit gelassen, um einen verlässlichen Partner zu finden. Schon immer galt dabei als oberste Prämisse, jemanden einzubinden, der das Jugendkonzept des Aufsteigers voll mitträgt und seine finanzielle Zuwendung nicht als Druckmittel ausnützt.

Seitdem man sich im letzten Sommer vom bisherigen Sponsor getrennt hatte, waren die Unterhachinger nun Monate ohne Werbung aufgelaufen und zur Weihnachtszeit mit dem Logo der Benefiz-Einrichtung „Sternstunden“. Jetzt soll sich die Wartezeit auszahlen. Ein Ende der Eiszeit quasi. Ausgerechnet dank eines „frostigen“ Partners. 

Quelle: fussball-vorort.de

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