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Haching wohl wieder vor leeren Rängen - schon am Freitag gegen Eltersdorf?

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Von: Robert Gasser

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Die Unterhachinger Fans müssen bald wohl wieder zuhause bleiben.
Die Unterhachinger Fans müssen bald wohl wieder zuhause bleiben. © Sven Leifer/Imago

Der Spielbetrieb in der Regionalliga wird fortgesetzt. Markus Söder kündigt Geisterspiele an. Die SpVgg Unterhaching wird wohl ohne Zuschauer spielen.

Unterhaching – Eigentlich hätte die SpVgg Unterhaching am Dienstagabend im heimischen Sportpark den Tabellendritten 1. FC Schweinfurt 05 empfangen. Doch der Wintereinbruch machte der Mannschaft von Trainer Sandro Wagner, der am Montag seinen 34. Geburtstag gefeiert hatte, einen dicken Strich durch die Rechnung. Das Spiel musste aufgrund der schlechten Platzverhältnisse abgesagt werden.

Am Freitag gastieren die Hachinger – wenn es die Platzverhältnisse zulassen – um 19 Uhr beim SC Eltersdorf. Und das wohl wieder ohne Zuschauer. Denn Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Dienstag für Bayern erneut Geisterspiele angekündigt. Die bayerische Staatsregierung hatte zuletzt grundsätzlich eine Stadionauslastung von 25 Prozent erlaubt.

Doch jetzt wird in der Pandemie wieder alles anders. Denn die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder berieten am Dienstag mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem designierten Kanzler Olaf Scholz über die aktuelle Lage und mögliche weitere Maßnahmen der Corona-Pandemie in Deutschland.

Bereits zuvor hat nun Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Geisterspiele für Bayern angekündigt. Auch, wenn es keine bundesweit gültige Regelung geben sollte. „Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen“, sagte er im Interview mit „Bayern 2“. „Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen.“ Das Problem sieht Söder nicht zwingend in den Stadien, in denen derzeit neben der beschränkten Kapazitäten auch „2G Plus“ gilt, sondern in der An- und Abreise, wie der Ministerpräsident auf Twitter erklärte. Zudem weist der 54-Jährige auch auf die Vorbildungsfunktion des Fußballs hin: „Wir müssen jetzt überall Kontakte reduzieren.“ Ab wann die Regelung gelten könnte, war gestern bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht entschieden.

Neben den bayerischen Bundes-, Zweit- und Drittligisten betrifft dies auch die 20 Vereine der Regionalliga Bayern, die als Profiliga eingestuft wurde. Dementsprechend wird auch hier der Spielbetrieb weiter fortgesetzt. (Robert Gasser)

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