Haching verliert gegen Braunschweig

Der SpVgg Unterhaching fehlt der Killerinstinkt 

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Haching musste sich zum dritten Mal im neuen Jahr geschlagen geben.

Zwei Spielausfälle, drei Niederlagen und aktuell viele Verletzte – dies ist die bittere Bilanz der SpVgg Unterhaching im Jahre 2019. Am Samstag musste sich das Überraschungsteam der Hinrunde unglücklich mit 0:1 in Braunschweig geschlagen geben.

Erneut fehlten zahlreiche Stammkräfte, aber die umgebaute Formation zog sich insgesamt achtbar aus der Affäre. Warum es nicht für mehr reichte, dies erklärte Kapitän Dominik Stahl: „Im Moment fehlt uns die Killer-Mentalität, wir haben es für ein Auswärtsspiel ordentlich gemacht, die Chancen war ja da.“

Auch Claus Schromm ließ bei seiner Bewertung Milde walten: „Wenn man sieht, wer wir sind und woher wir kommen, müssen wir mit der Art und Weise zufrieden sein, wie wir vor der großen Kulisse in Braunschweig gespielt haben“, sagte der Hachinger Trainer.

Die Braunschweiger, die aus den letzten sechs Partien 13 Punkte geholt hatten, starteten stürmisch. Echte Chancen blieben aber Mangelware und nach 25 Minuten wendete sich das Blatt und die Gäste kamen zu Möglichkeiten: Kurz vor der Pause fiel dann überraschend der einzige Treffer dieser Partie. Aus spitzen Winkel hämmerte Marcel Bär die Kugel ins Netz. „Irgendwie konnten wir den Rückstand zur Pause nicht glauben“, sagte Schromm.

Auch nach der Pause vergaben die Hachinger zahlreiche Chancen. In der Schlussphase stürmte sogar Torhüter Lukas Königshöfer mit – vergeblich. Kapitän Stahl dachte sogleich an das Nachholspiel übermorgen beim Tabellenletzten VfR Aalen. „Auf die heutige Leistung lässt sich aufbauen“, sagte er: „Das war ein Schritt nach vorne. Jetzt müssen wir uns nur noch mit Ergebnissen belohnen. Da ist es ein Vorteil, dass es gleich weitergeht.“ 

Quelle: Merkur.de

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