WÜRZBURGER KICKERS – UNTERHACHING 1:2 

SpVgg Unterhaching: Gregor und Hufnagel drehen Spiel in Würzburg

Die Wende: Greger (Nr. 15) hat vom Elfmeterpunkt zum 1:1 getroffen, Hain (l.) und Heinrich gratulieren. Foto: soccerpixx

In der Hinrunde gewann die SpVgg Unterhaching in einer spektakulären Partie mit 5:4 gegen Kickers Würzburg. Beim Rückspiel gelang den Hachingern ebenfalls Sieg.

Würzburg– In der Hinrunde gewann die SpVgg Unterhaching in einer spektakulären Partie mit 5:4 gegen Kickers Würzburg. Beim Rückspiel in Mainfranken fielen zwar nicht so viele Tore, und doch ging es beim 2:1-Auswärtssieg der Hachinger hochdramatisch zu. „Das hat diesmal wirklich Nerven gekostet, es war wieder ein ganz kniffliges Spiel“, meinte Hachings Trainer Claus Schromm, der bei der Aufstellung auf bewährte Kräfte gesetzt und auf die beiden Neuzugänge Felix Müller und Alexander Fuchs verzichtet hatte.

Haching startete furios, in der Anfangsphase vergaben Stephan Hain und Christoph Greger bereits beste Möglichkeiten. Nach einer Viertelstunde stand dann Schiedsrichter Robin Braun aus Wuppertal erstmals im Brennpunkt: So jubelte Hain über seinen vermeintlichen Führungstreffer, doch der Unparteiische hatte eine Abseitstellung erkannt. „Das hat nicht gestimmt, denn der Stephan kam von hinten zum Abschluss“, ärgerte sich Moritz Heinrich, der mit seinen Fernschüssen diesmal keinen Treffer verbuchen konnte.

Bis zum Seitenwechsel übernahmen dann die Würzburger zunehmend das Kommando – und Hachings Torhüter Nico Mantl konnte mehrfach sein großes Können unter Beweis stellen.

In der Pause meinte Felix Magath, der neue Berater der Kickers: „Haching hatte zwar den besseren Start, aber wir hätten ein Tor verdient“. Nur 20 Sekunden nach dem Beginn des zweiten Abschnitts schlugen die Gastgeber dann zu – Luca Pfeiffer sorgte für die Führung der Würzburger. „Da haben wir dann zeitweise den Zugriff verloren“, räumte Schromm später ein.

Nach einer Stunde kam Neuzugang Felix Müller für Sascha Bigalke in die Partie. Sein Debut dauerte jedoch nur sieben Minuten, dann musste der Außenstürmer wegen einer Oberschenkelzerrung das Feld wieder verlassen. Die Hachinger schafften trotzdem die Wende. Der Würzburger Fabio Kaufmann leistete sich im Strafraum ein Handspiel, den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph Greger (68.) ganz sicher zum Ausgleich. Dann kassierte der Würzburger Torschütze Luca Pfeiffer die Gelb-Rote Karte (72./wiederholtes Foulspiel). In Überzahl ging Haching nach einer Traumkombination, kreiert von Alex Winkler und dem eingewechselten Felix Schröter, durch Lucas Hufnagel (75.) in Führung.

Kurz vor Schluss sah auch noch Hachings Markus Schwabl die „Ampelkarte“. Die Würzburger belagerten nun den Strafraum der Gäste – bis zum Ende erfolglos.

„In der Summe war unser Sieg vielleicht glücklich. Das Handspiel, das zum Elfmeter führte, und der Würzburger Platzverweis haben uns in die Karten gespielt. Aber es war ein Sieg des Willens und für uns ein guter Start ins Fußballjahr 2020“, meinte Trainer Schromm. 

Quelle: Merkur.de

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