Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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SpVgg Unterhaching: Ein Spiel wie immer

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„Ich weiß nicht, was ich verbrochen habe, dass Gott uns so etwas antut“: SpVgg-Trainer Christian Ziege versteht die Welt nicht mehr – sein Team verliert trotz engagierter Leistung mal wieder, diesmal 3:4 gegen Osnabrück.

SpVgg Unterhaching - Gegen den VfL Osnabrück wiederholte sich für die SpVgg Unterhaching die alte Leier der vergangenen Wochen: gut gekämpft und trotzdem verloren.

Christian Ziege fehlten nach dem 3:4 (0:1) seiner SpVgg Unterhaching gegen den VfL Osnabrück etwas die Worte. Der Trainer der SpVgg wollte nicht begreifen, warum seine Mannschaft wieder einmal den Platz als Verlierer verließ. „Ich weiß nicht, was ich verbrochen habe, dass Gott uns so etwas antut“, sagte der Fußballlehrer nach der sechsten Niederlage in den vergangenen sieben Spielen.

In der ersten Hälfte lag die Antwort auf der Hand: Die Hachinger spielten vor 1750 Zuschauern bis auf starke Anfangsminuten über die komplette Spielzeit hinweg einfach nicht gut genug Fußball, der für einen Sieg in der 3. Liga vonnöten ist. Lediglich in den ersten 20 Minuten gestaltete sich die Partie offen. Nachdem Andreas Voglsammer an Osnabrücks Torwart Daniel Heuer Fernandes gescheitert war (2.), köpfte auf der Gegenseite Addy-Waku Menga am Tor vorbei (8.). Nach einer schönen Direktkombination der Hachinger fand Voglsammer im gut parierenden Heuer Fernandes erneut seinen Meister (18.). Die Gäste wurden nach der Traum-Kombination nervös. Maik Walpurgis, Trainer der Trainer der „Lila-Weißen“ schickte umgehend nach dieser starken Aktion seine Auswechselspieler zum Warmlaufen.

Das Signal von Walpurgis an seine Spieler auf dem Feld wäre es gar nicht nötig gewesen, denn fortan war Sendepause für die Hachinger. Es spielten nur die Gäste aus Niedersachsen. Nachdem Marcel Kandziora nach einem Ballverlust des erstmals in der Startformation stehenden Hachingers Simon Kranitz das 1:0 erzielt hatte (23.), verpasste VfL-Akteur Davide Grassi wenig später die 2:0-Führung (30.). Addy-Waku Menga (35.) und der Ex-Hachinger Stephan Thee (40.) in den Reihen der Osnabrücker zielten am Hachinger Tor vorbei.

Die zweite Hälfte begann verheißungsvoll für die SpVgg. Alon Abelski umkurvte Heuer Fernandes, doch der anschließende Schuss des Hachingers aus spitzem Winkel auf das leer Tor wurde a noch von einem Osnabrücker von der Linie gekratzt (49.). Danach wurde die Partie rasant: Nach dem 0:2 per Foulelfmeter von Nicolas Feldhahn (57.) verkürzte der kurz zuvor eingewechselte Pascal Köpke auf 1:2 (67.). Bei einem Freistoß von Benjamin Schwarz sowie einem Kopfball des freistehenden Sascha Herröder bei der darauffolgenden Ecke blieb Heuer Fernandes der Sieger (70.).

Als sich Haching-Schlussmann Michael Zetterer wegen einer Notbremse die Rote Karte einhandelte (73.), gab es einen Foulelfmeter für die Gäste. Diesen verwandelte der Ex-Hachinger Nicolas Feldhahn zum 1:3 (75.).

Die Rot-Blauen trotz Unterzahl dran. Auch als Osnabrücks Addy-Waku Menga einen Alleingang von drei Osnabrücker Spielern auf den nun im Tor stehenden Felix Ruml fahrlässig nicht zu einem Tor nutzte (78.). Dieser Fauxpas sollte sich zunächst rächen: Per Doppelschlag von Köpke (81./85.) gelang der SpVgg unter tobendem Applaus der Zuschauer der Ausgleich zum 3:3. Das bessere Ende hatten dennoch die Niedersachsen. Menga machte seinen Fauxpas wett und erzielte nach einer Flanke per Volleyschuss das 3:4 (89.). Ein Freistoß des eine Minute zuvor patzenden Schwarz landete nur auf dem Tornetz (90.).

Während der VfL ausgelassen jubelte, saßen einige Hachinger bedröppelt auf dem Rasen. Hachings Mittelfeldmann Fabian Götze nahm die Niederlage mit einem Augenzwinkern auf. „War doch ein Spiel wie immer“, so Götze auf dem Weg in die Kabine. Dreifachtorschütze Köpke nahm es nicht ganz so mit Galgenhumor. „Die Niederlage ist extrem bitter.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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