Fußball - 3. Liga

Der Spitzenreiter als Härtetest

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Duisburgs Angreifer Moritz Stoppelkamp ist der gefährlichste Torjäger der 3. Liga. Stoppelkamp stürmte früher für den TSV 1860.

Zum Vorrunden-Finale in der 3. Liga gibt es ein Schmankerl im Unterhachinger Sportpark. Die SpVgg empfängt am Sonntag (14 Uhr) Tabellenführer MSV Duisburg. „Ein Highlight“, findet auch Trainer Claus Schromm. Und: Ein richtungsweisendes Spiel.

Unterhaching – Die aktuelle Tabellensituation bietet für die Hachinger eine große Chance: Schlägt die SpVgg den MSV, rückt sie bis auf drei Punkte an den Zweitliga-Absteiger und souveränen Spitzenreiter heran. Auch der Sprung auf die Aufstiegsplätze ist drin. Und mit weiteren Punkten gegen Kaiserslautern am ersten Spieltag der Rückrunde, der in einer Woche auch noch vor Weihnachten ausgetragen wird, ist sogar noch mehr drin.

„Es sind zwei richtungsweisende Spiele“, sagt auch Hachings Chefcoach, „da wird sich zeigen, ob wir in dem Fünferblock da oben dabeibleiben. Wenn ja, wäre das für uns ein herausragendes Ergebnis zur Winterpause. Aber dazu müssen wir punkten.“ 31 Zähler haben die Hachinger bislang gesammelt, zum Jahresende 2018 waren es 35. Das ist mit einem Sieg und einem Unentschieden auch 2019 zu schaffen – und auch zu toppen. „35 Punkte wären in diesem Jahr mehr wert als letzte Saison“, findet Schromm.

Gegen Tabellenführer Duisburg könnte man mit einem Remis wohl leben, allerdings wären den Hachingern drei Punkte lieber. Denn ein Dreier wäre die Bestätigung, dass der Auswärtssieg bei Schlusslicht Jena vor einer Woche nicht nur ein Ausrutscher nach oben in der vorangegangenen Herbstkrise war. Allerdings ist jedem bewusst, dass der absolute Top-Favorit der Dritten Liga seine Visitenkarte im Sportpark abgibt. „Ich hatte den MSV schon vor der Saison auf der Liste der Aufstiegskandidaten und habe damit einen Treffer gelandet“, so Schromm, „Duisburg wird die Saison als Aufsteiger beenden. Die Latte hängt also sehr hoch. Wir müssen da schon großen Respekt haben.“

Vor allem die starke Offensive des Traditionsklubs flößt den Hachingern gehörigen Respekt ein. 38 Tore in 18 Partien sind der Bestwert der Liga. Hachings Defensive dagegen ist mit 20 Gegentoren immer noch die drittbeste der Konkurrenz – eine spannende Konstellation. „Den Gegner möglichst weit vom Tor weghalten“, heißt Schromms Devise folglich. Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp, gebürtiger Duisburger, ist mit elf Saisontreffern drittbester Torjäger der Liga, Lukas Daschner und Vincent Vermeij trafen je siebenmal. Hachings bester Torschütze ist Mittelfeldspieler Moritz Heinrich mit sechs Toren. „Bei Duisburg haben einige Spieler mehr Qualität als Dritte Liga“, so Schromm, „gerade das Offensivquartett sucht seinesgleichen.“

SpVgg Unterhaching: Mantl – Dombrowka, Winkler, Greger, Grauschopf – Stahl, Hufnagel – Heinrich, Bigalke – Stroh-Engel, Schröter (Dietz).

Quelle: Merkur.de

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