Stachel der Enttäuschung beim FCP sitzt tief

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Wie konnte uns das nur passieren? Arthur Kubica und Sebastian Fischer nach der Pleite gegen Wolfratshausen.

FC Pipinsried - Der Fußball-Bayernligist FC Pipinsried hat die jüngst erlittene 2:3-Heimpleite gegen den BCF Wolfratshausen und dem damit wahrscheinlich verpassten Direktaufstieg in die Regionalliga noch nicht so richtig verarbeitet. Vor dem Auswärtsspiel beim FC Unterföhring (Samstag, 14 Uhr) murrt Spielertrainer Tobias Strobl. „Ich war schon deutlich besser gelaunt in meiner Fußballerzeit.“

Doch Strobl schwenkt sofort in den Kämpfermodus über: „Jetzt haben wir uns die Relegation eingebrockt. Und jetzt erwarte ich auch von jedem Spieler volles Engagement in den letzten Saisonspielen und den uneingeschränkten Willen, sich richtig auf die Relegationsspiele einzustellen. Es ist eine Charaktersache, wie man die letzten Spiele angeht. Ich werde da jeden sehr genau beobachten.“

Auch FCP-Chef Konrad Höß findet aufbauende Worte für seine Mannschaft: „Wir müssen endlich wieder an uns glauben und einen größeren Willen zeigen. Auch ich werde mir die Spieler in den kommenden Wochen genau anschauen. Dann wird man sehen, wer alles für den Verein gibt und wer nicht. Mit der aktuellen Leistung haben wir in der Regionalliga jedenfalls nichts verloren.“ Höß, der nicht gerade als zimperlich in Sachen Rhetorik gilt, wenn es um seine Spieler geht, redet Klartext: „Spieler gibt es wie Sand am Meer. Wenn einer nicht alles gibt, dann bin ich gnadenlos.“ Der FCP-Präsident wird am Samstag mitfahren und das Spiel in Unterföhring live mitverfolgen.

FCP-Coach Tobias Strobl weiß, was sich in den kommenden drei Spielen ändern muss: „Wir spielen offensiv gut, aber wir müssen den Zug zum Tor wieder finden. Zudem müssen wir es wieder schaffen, die Kontrolle zu behalten, wenn wir den Ball einmal verlieren. Wir haben einfach zu viele Gegentore kassiert, und das ist ein Problem der gesamten Mannschaft und nicht nur der Defensive.“

Der heutige Gegner aus Unterföhring kann befreit aufspielen: Die Kicker aus dem Münchner Norden stehen auf dem fünften Tabellenplatz und haben im Spiel gegen Pipinsried nichts zu verlieren. An das Hinspiel dürfte man sich in Pipinsried nur ungern erinnern, damals setzte es eine deftige 1:4-Klatsche vor heimischem Publikum.

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Quelle: fussball-vorort.de

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